Britisches Königshaus Doch kein so schlechtes Verhältnis? Königin Elizabeth II. gratuliert Meghan zum 40. Geburtstag

Zu ihrem 40. Geburtstag gibt's Glückwünsche von höchster Instanz. Königin Elizabeth II. gratuliert der Ehefrau von Prinz Harry via Twitter zu ihrem Ehrentag. Und das, obgleich seit Wochen über ein zerrüttetes Verhältnis vom Queen-Enkel und seiner Frau zum britischen Königshaus spekuliert wird.

Queen Elizabeth und Herzogin Meghan, 2018
Gratuliert Herzogin Meghan zum runden Geburtstag: Königin Elizabeth II. (Archivbild) Bildrechte: IMAGO / Starface

Ein Friedensangebot zum Ehrentag? Die britische Königin Elizabeth II. hat Herzogin Meghan zum 40. Geburtstag gratuliert - und zwar "sehr herzlich".

Zusammen mit den Glückwünschen veröffentlichte das Königshaus auf seinem Twitter-Account gleich mehrere Fotos, auf denen die Herzogin von Sussex zu sehen ist. Unter anderem Seite an Seite mit der Queen.

Glückwünsche auch von Prinz William und Kate sowie Prinz Charles und Camilla

Glückwünsche via Twitter gab's auch von Harrys Bruder William und seiner Frau Kate und Schwiegervater Charles. Die fielen allerdings etwas schmallippiger aus - und wurden von lediglich einem Foto der Herzogin geschmückt.

Herzogin Meghan und Queen Elizabeth, 2018
Da war die Welt noch in Ordnung: Herzogin Meghan mit Königin Elizabeth II. im Jahr 2018 Bildrechte: IMAGO / PA Images

Eisige Stimmung nach Rassismus-Vorwürfen

Seit sie sich von ihren royalen Pflichten zurückgezogen haben und in den USA leben, gilt das Verhältnis von Herzogin Meghan und Prinz Harry zur königlichen Familie als belastet.

Verschärft wurden die Spannungen durch Vorwürfe des Rassismus und der mangelnden Unterstützung, die das Paar in einem Fernsehinterview mit Moderatorin Oprah Winfrey erhoben hatte.

Mit Archie und Lilibet Diana in den USA

Seit Frühjahr 2020 leben Prinz Harry und Ehefrau Meghan mit ihrem mittlerweile zweijährigen Sohn Archie in Kalifornien. Erst vor einigen Wochen wurde ihr zweites Kind, Tochter Lilibet Diana, geboren.

Die Namenswahl für den jüngsten Spross war von manchen Kritikern als Friedensangebot in Richtung London gedeutet worden. Allerdings gab es Unstimmigkeiten darüber, ob die Queen, die von Vertrauten ebenfalls "Lilibet" genannt wird, rechtzeitig um Erlaubnis gefragt worden war.

dpa/BRISANT

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 04. August 2021 | 17:15 Uhr

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