"Schwerster Kampf im Leben" Brustkrebs-Therapie von Manuela Schwesig erfolgreich

Acht Monate nach der öffentlichen Bekanntgabe ihrer Brustkrebs-Erkrankung hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erklärt, die Therapie gut überstanden zu haben.

Manuela Schwesig
Manuela Schwesig hat ihren Brustkrebs nach eigener Aussage besiegt. Bildrechte: dpa

Restrisiko bleibt

"Ich bin wieder gesund", sagte die ehemalige Bundesfamilienministerin am Dienstag (12.05.) in Schwerin. Die 45-Jährige habe die Krebs-Therapie gut überstanden. Darüber sei sie froh und dankbar, auch wenn es keine Garantie gebe und ein Restrisiko bleibe. Deshalb werde sie weiter in medizinischer Behandlung und Kontrolle bleiben.

Im Amt trotz Krebs

"Es war bisher der schwerste Kampf in meinem Leben", sagte Schwesig, die ihr Amt trotz der Erkrankung weiterführte. Die letzten Monate seien nicht spurlos an ihr vorübergegangen. In den nächsten Wochen wolle sie deshalb eine Reha absolvieren, um neue Kraft zu schöpfen.

Vorgänger Sellering auch an Krebs erkrankt

Schwesig war von 2008 bis 2013 Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern, ehe sie als Bundesfamilienministerin nach Berlin ging. Im Sommer 2017 kehrte sie zurück und wurde Nachfolgerin des an Krebs erkrankten Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD).

Stichwort Brustkrebs Brustkrebs ist die Krebsart, die Frauen in Deutschland mit Abstand am häufigsten trifft. Knapp 70.000 Neuerkrankungen gibt es im Jahr und 17.000 Todesfälle.

+++ Informationen oder Hilfsangebote zum Thema Brustkrebs finden Sie über das bundesweite BRCA-Netzwerk mit Ansprechpartnern in jedem Bundesland und über den Krebsinformationsdienst. +++

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 12. Mai 2020 | 17:15 Uhr

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