Neue Einstufungen Keine Hochrisikogebiete mehr: Urlaub in Griechenland und auf Korsika wieder ohne Quarantäne möglich

Wer seinen Urlaub in Griechenland oder Frankreich geplant hat, kann aufatmen. Griechenland ist vom Robert-Koch-Institut komplett von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen worden, in Frankreich die beliebte Mittelmeerinsel Korsika. Dafür sind andere Staaten neu hinzugekommen.

Blick auf die Felsen der Bonifacio-Küste, Insel Korsika, Frankreich
Die Insel Korsika ist von deutscher Seite kein Hochrisikogebiet mehr. Bildrechte: imago images/sam74100

Sorgenfreier Urlaub auf Kreta und Korsika

Die Bundesregierung streicht die beliebten Ferieninseln Kreta und Korsika sowie die französische Region Okzitanien ab Sonntag, den 12. September von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete.

In Frankreich gilt diese Einstufung dann nur noch für die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur und einige Überseegebiete. Griechenland - wo neben Kreta auch die südliche Ägäis diese Einstufung verliert - verschwindet damit nun vollständig von der Liste.

Großer Teil Südamerikas risikofrei bereisbar

Von Sonntag an ist auch ein großer Teil Südamerikas wieder "risikofrei" bereisbar: Argentinien, Bolivien, Paraguay, Ecuador und Peru werden von deutscher Seite von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Ebenso Oman und Namibia.

Neue Hochrisikogebiete in Norwegen

Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden dafür in Norwegen die Provinzen Oslo und Viken sowie Bosnien-Herzegowina, Nicaragua und Grenada.

Das Rathaus von Oslo
Die Provinz Oslo in Norwegen gilt ab dem 12. September als Hochrisikogebiet. Bildrechte: imago images/CSP_tomas1111

Was sind Hochrisikogebiete?

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Reiserückkehrer aus diesen Ländern, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Diese können sie frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Coronatest beenden.

Für die Einstufung als Hochrisikogebiete sind - anders als früher - nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

dpa/rki/BRISANT

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 10. September 2021 | 17:15 Uhr

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