Eine Kuh ist ausgebüxt, ein Mann versucht sie zu stoppen.
Bildrechte: Danilo Dittrich

08.10.2019 | 20:15 Uhr | Update Kuh Elma rammt Polizeiauto - 1.500 Euro Schaden

Eine Kuh ist ausgebüxt, ein Mann versucht sie zu stoppen.
Bildrechte: Danilo Dittrich

Vier Ausgebüxte Kühe haben für Chaos in Görlitz gesorgt. Bundespolizei, Polizei und Feuerwehr hatten Mühe, die Rinder einzufangen. Die Tiere hatten am Montag das Weite gesucht und waren in verschiedenen Richtungen unterwegs. Kuh "Elma" erwies sich dabei als besonders störrisch.

Kuh "Elma" macht Ausflig nach Polen - ein Tier erschossen

Vorübergehend mussten nach Berichten eines Reporters Bahnstrecken und der Görlitzer Bahnhof gesperrt werden, weil das Tier in die Nähe der Gleise gelaufen war. "Elma" machte sich danach auf den Weg in Richtung Innenstadt und durchbrach eine Pferdekoppel. Vier Pferde mussten ebenfalls eingefangen werden. Auch ein hinzugerufener Tierarzt konnte das Rind nicht beruhigen. Es rannte weiter Richtung Ludwigsdorf, durch die Neiße nach Polen. "In der Nacht tauchte dann Kuh Elma wieder auf und machte sich offenbar auf den Rückweg in die Stadt. Dieses Mal gelang es einem Tierarzt sie zu betäuben", so die Polizei. Das Tier wurde dem Besitzer übergeben.

Bilanz: Insgesamt zwei Kühe und ein Kalb wurden eingefangen. Weniger gut ging der Ausflug für das vierte Rind aus. Das Kalb hatte sich in die Nähe des Flugplatzes in Girbigsdorf verirrt. Wie die Polizei mitteilte, musste das Tier dort wegen "Gefahr für Leib und Leben" erschossen werden. Der Besitzer sei damit einverstanden gewesen. Die Tiere gehörten den Angaben zufolge einem Landwirt aus Markersdorf. Menschen wurden nicht verletzt. Allerdings rammte "Elma" einen Streifenwagen. Bilanz: 1.500 Euro Schaden.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 08.10.2019 | 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Zuletzt aktualisiert: 08. Oktober 2019, 20:15 Uhr

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