Ein Virus? Magendarm-Beschwerden: 45 Kinder auf Ostsee-Campingplatz erkrankt

BRISANT | 19.09.2019 | 17:15 Uhr

Ihr Zeltlager auf einem Campingplatz in Grömitz an der Ostsee hat sich eine Schulklasse aus Hannover sicherlich anders vorgestellt. Statt sich die Meeresbrisen um die Nase wehen zu lassen, liegen 45 Schüler und zwei Betreuer mit massiven Magendarm-Beschwerden flach. Vorsichtshalber wurden die Erkrankten von den anderen Campern isoliert, ein Rettungsdienst kümmert sich um sie. Die Ursache des Brechdurchfalls ist bislang nicht bekannt.

Grömitz: Einsatzkräfte der Feuerwehr, Mitarbeiter des Roten Kreuzes und ein Mann in einem blauen Schutzanzug stehen vor einem Zelt und einem Rettungswagen.
Mitarbeiter des Roten Kreuzes und Einsatzkräfte der Feuerwehr betreuen die 45 erkrankten Kinder und zwei Betreuer Bildrechte: dpa

In einem Zeltlager im Ostsee-Bad Grömitz in Schleswig-Holstein sind 45 Kinder und zwei Betreuer aus der Region Hannover wegen Magendarm-Beschwerden isoliert worden. Wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle berichtet, wurde der Vorfall am Mittwochabend bekannt. Demnach wurden die Erkrankten durch einen Rettungsdienst, Mitarbeiter des Roten Kreuzes und Einsatzkräfte der Feuerwehr untersucht, betreut und in Zelten vom restlichen Zeltlager isoliert. Zunächst eine Vorsichtsmaßnahme, um eine mögliche Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Ansonsten sei der Campingplatz normal in Betrieb.

Ursache der Magendarm-Beschwerden noch unklar

Bei den betroffenen Kindern handelt es sich um Schüler einer 8. Klasse aus der Region Hannover. Wie groß die Gruppe insgesamt ist, war zunächst unklar. Ein Team betreute die 47 Erkrankten in der Nacht zum Donnerstag. Der Ursprung der Erkrankungen sei vorerst noch unbekannt. Die Rettungsleitstelle kann einen Virus nicht ausschließen, zieht aber auch Lebensmittel als mögliche Ursache in Betracht. "Das Gesundheitsamt wird den Vorfall im Laufe des Tages noch mal prüfen und einschätzen", so der Sprecher des Campingplatzes.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 20. September 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. September 2019, 19:36 Uhr

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