Melania Trump während einer Rede ihres Mannes Donald im Oktober 2016 im Trumptower.
Bildrechte: IMAGO

Unbedacht oder tatsächlich gleichgültig? Melania Trump bei Flüchtlingskindern: "Mir doch egal, und Dir?"

BRISANT | 22.06.2018 | 17:15 Uhr

"Mir doch egal, und Dir?" Das stand sinngemäß auf Melania Trumps Jacke, als sie in Texas Flüchtlingskinder besuchte. Vielleicht nicht die empathischste und sensibelste Jacke in diesem Zusammenhang, oder?

Melania Trump während einer Rede ihres Mannes Donald im Oktober 2016 im Trumptower.
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Ihr Besuch war medienträchtig inszeniert. US-Präsidentengattin Melania Trump hat an der Grenze zu Mexiko ein Heim für Migrantenkinder besucht. Ein Großteil der öffentlichen Aufmerksamkeit allerdings wurde durch ihre rätselhafte Kleiderwahl aufgefressen. Beim Besteigen des Flugzeugs in Richtung Texas trug die First Lady eine olivgrüne Jacke mit Kapuze. Auf deren Rückseite prangte der Spruch: "I really don't care - Do u?", zu Deutsch: "Es ist mir wirklich egal. Und Dir?"

US-Präsident Trump meldet sich zu Wort

Einfach eine unbedachte Kleiderwahl, eine verschlüsselte Botschaft oder gar tatsächliche Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der Migrantenkinder? Die Wellen in den sozialen Netzwerken schlagen hoch. Die Sprecherin der Präsidentengattin, Stephanie Grisham, teilt schließlich mit: "Es ist eine Jacke. Es gibt keine versteckte Botschaft." Sie hoffe, dass sich die Medien nach dem "wichtigen Besuch" der First Lady an der Grenze nun nicht auf die Garderobe fokussieren würden.

Zu guter letzt meldet sich noch US-Präsident Donald Trump zu Wort - per Twitter natürlich. Seine Frau habe damit die Medien für falsche Berichte kritisieren wollen. Der Spruch beziehe sich auf die Fake-News-Medien.

Nicht das erste Mal

Bei der Jacke soll es sich um ein preisgünstiges Stück der spanischen Kette Zara handeln. Dies ist an sich schon ungewöhnlich für das frühere Model, das gerne exquisite Garderoben trägt. Und es ist nicht das erste Mal, dass Melania Trump mit ihrer Kleiderwahl für Stirnrunzeln sorgt. Im vergangenen Jahr stakste sie auf extrem hochhackigen und dünnen Stöckelschuhen durch das texanische Houston, um die vom Hurrikan "Harvey" angerichteten Verwüstungen zu besichtigen.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 22. Juni 2018 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2018, 19:09 Uhr

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