Eine Mädchen
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Vermisste Schülerin Rebecca seit einem Monat verschwunden - Polizei sucht auf Wolziger See

BRISANT | 18.03.2019 | 17:15 Uhr

Einen Monat nach Rebeccas Verschwinden sucht die Polizei nun auf dem Wolziger See in Brandenburg. Ermittler der Mordkommission und Diensthundeführer mit zwei Hunden seien dort auf einem Boot unterwegs.

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Polizisten mit Spürhund auf einem Boot.
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Taucher würden vorerst nicht eingesetzt. In Waldstücken nahe dem Wolziger See hatte die Polizei bereits nach der vermissten 15-Jährigen gesucht. Das Gewässer liegt in der Nähe der A12, die von Berlin in Richtung Frankfurt/Oder führt. Dort war das Auto des tatverdächtigen Schwagers von Rebecca am Morgen von deren Verschwinden sowie am Folgeabend erfasst worden.

Offenbar Leichenspürhunde aus NRW im Einsatz

Auf einem Boot suchen Polizeibeamte mit einem Spürhund auf dem Storkower Kanal nahe dem Wolziger See im Landkreis Dahme-Spreewald nach der vermissten Rebecca.
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Die Unterstützung für die Berliner Kriminalpolizei kam offenbar aus Nordrhein-Westfalen, wie Aufschriften auf dem Boot zeigten. Es gibt speziell trainierte Hunde, die Leichen in Gewässern aufspüren können. Auf Fotos war ein kleines Boot mit Polizisten und einem Hund auf einem Kanal zum See und auf dem See selbst zu sehen. Am Nachmittag wurde der Einsatz ohne Ergebnis beendet. Wie es weitergehe, stehe noch nicht fest, sagte eine Sprecherin. Neue Informationen dazu lägen voraussichtlich am Dienstagmorgen vor.

Samstag: Hunde nehmen Spur bei Fürstenwalde auf

"An der Abfahrt Fürstenwalde-West folgten die Mantrailer am Samstagnachmittag einer Spur auf der Landstraße in Richtung Bad Saarow", berichtet die Berliner Zeitung. Das bestätigte auch die Polizei. Ob diese etwas erbringe, sei bislang noch unklar.

Die Aktion begann demnach gegen 10:30 Uhr. Die Brandenburger Autobahnpolizei sperrte für die Berliner Kollegen auf der Autobahn in Richtung Frankfurt/Oder nach und nach kurzfristig die Abfahrten, erläuterte der Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, Mario Heinemann. Dadurch war es an der Ausfahrt Storkow zu einem Stau von drei Kilometern Länge gekommen.

Suche in Wäldern südöstlich von Berlin

Ein junges Mädchen, das mit einer Gruppe Jugendlicher unterwegs ist, klebt in einem Park zwischen den U-Bahnhöfen Johannisthaler Chaussee und Britz-Süd Flugblätter an einen Laternenpfahl.
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Zuletzt hatte es mehrere Suchaktionen der Polizei in Wäldern nahe der A12 südöstlich von Berlin gegeben. Hintergrund sollen jeweils Hinweise auf das Auto des tatverdächtigen Schwagers von Rebecca gewesen sein. Autofahrten nach Brandenburg hatten den Verdacht gegen den 27 Jahre alten Deutschen erhärtet. Das Auto war am Vormittag des 18. Februar und am Abend des 19. Februar auf der A12 von einem automatischen Erfassungssystem registriert worden. Rebecca hatte sich am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Britz aufgehalten. Sie kam an dem Morgen nicht zur Schule. Ermittler gehen davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht lebend verließ, sondern getötet wurde. Der Schwager sitzt in Untersuchungshaft.

dpa/Recherche -AS

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 18. März 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. März 2019, 16:47 Uhr

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