Deal mit der Staatsanwaltschaft Steuerstreit - Topmodel Bar Refaeli muss wohl nicht ins Gefängnis

Zur Beilegung eines Steuerstreits haben sich das israelische Model Bar Refaeli und ihre Mutter Tzipi Levine mit der Staatsanwaltschaft auf einen Deal geeinigt. Wird dieser vom Gericht anerkannt, bleibt Refaeli eine Haftstrafe erspart. Ihrer Mutter nicht.

Model Bar Refaeli, 2015 in Cannes
Bar Refaeli kommt um eine Haftstrafe herum, muss aber Sozialdienst leisten und Strafe zahlen. (Archiv) Bildrechte: Getty Images

Refaeli muss nach der Vereinbarung vom Dienstag (08. Juni) neun Monate lang Sozialdienste leisten. Ihre Mutter Tzipi Levine müsste für die Steuervergehen 16 Monate ins Gefängnis. Beide stimmten zudem der Zahlung von insgesamt 5 Millionen Schekel (knapp 1,3 Millionen Euro) zu. Ein Gericht muss noch über die Abmachung befinden. Es hat dafür 30 Tage Zeit.

Bar Refaeli mit ihrer Mutter Tzipi
Bar Refaeli (li.) mit ihrer Mutter Tzipi Levine müssen tief in die Tasche greifen. (Archiv) Bildrechte: Getty Images

Schon früher Nachzahlungen in Millionenhöhe

Die Steuerbehörde hatte Refaeli vorgeworfen, millionenschwere Verdienste in Israel und im Ausland nicht vollständig angegeben zu haben. Anfang 2019 hatte ein Gericht bereits entschieden, dass das Model umgerechnet rund 2 Millionen Euro Steuern nachzahlen muss. Anders als von Refaeli angegeben, habe sie ihren Lebensmittelpunkt in den strittigen Steuerjahren seit 2009 in Israel gehabt, so das Gericht.

Refaeli in "guter Gesellschaft" Diese Promis mussten schon Sozialstunden ableisten

Paris Hilton beim Streichen einer Wand
Paris Hilton - 200 Sozialstunden Graffiti entfernen Das It-Girl wurde 2010 dazu verurteilt, weil die Polizei Kokain in ihrer Handtasche gefunden hatte. Aber selbst beim Wände Streichen macht sie noch eine gute Figur. Bildrechte: Getty Images
Paris Hilton beim Streichen einer Wand
Paris Hilton - 200 Sozialstunden Graffiti entfernen Das It-Girl wurde 2010 dazu verurteilt, weil die Polizei Kokain in ihrer Handtasche gefunden hatte. Aber selbst beim Wände Streichen macht sie noch eine gute Figur. Bildrechte: Getty Images
Ein Mann kehrt mit einem Besem auf einer Straße Dreck zusammen.
Box George - Fünf Tage Sozialdienst bei der Stadtreinigung Der Popstar hatte 2005 einen Einbruch in sein Appartement vorgetäuscht. Die herbeigerufenen Polizisten fanden damals aber statt Einbruchsspuren Kokain. Kaum wiederzuerkennen fegte er mit viel Publikum 2006 die New Yorker Straßen. Bildrechte: dpa
Justin Bieber
Justin Bieber - Fünf Tage Sozialdienst Er hatte 2014 das Haus eines Nachbarn mit Eiern beworfen. Zu Strafe musste er Wände streichen und Büromöbel umstellen. Bildrechte: Getty Images
Naomi Campbell
Naomi Campbell - Fünf Tage Sozialdienst bei der New Yorker Stadtreinigung Campbell hatte 2007 einen ihrer berühmten Ausraster und bewarf eine Angestellte mit einem Handy.  Zu ihren Sozialstunden erschien sie wie gewohnt top durchgestylt. Bildrechte: dpa
Kanye West
Kanye West - 200 Sozialstunden Besonders hart traf es Kanye, nachdem er einen Paparazzo verprügelt hatte. Er machte sich seine Hände im Anschluss aber nicht schmutzig, sondern sprach als Dozent in Los Angeles an einer Hochschule für Modedesign. Bildrechte: imago images / MediaPunch
Alle (5) Bilder anzeigen

Durchbruch als "SI"-Covermodel und DiCaprio-Freundin

Refaeli gelang der internationale Durchbruch im Jahr 2007, als sie als erstes israelisches Model die begehrte Titelseite des Magazins "Sports Illustrated" zierte. Auch die mehrjährige Beziehung zu Leonardo DiCaprio verhalf ihr weltweit zu Bekanntheit. Allein bei Instagram hat Refaeli drei Millionen Follower.

(ten/dpa)

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 09. Juni 2020 | 17:15 Uhr

Mehr Promi-News