Hollywood-Schauspielerin Demi Moore: Erstes Interview nach Laufsteg-Schock

Mit ihrem Laufsteg-Debüt auf der Pariser Modewoche für das Modehaus Fendi hat Schauspielerin Demi Moore für mächtig Aufsehen gesorgt. Allerdings nicht mit ihren Model-Qualitäten, sondern durch ihr maskenhaft verändertes Gesicht. Die Folge einer misslungenen Schönheits-OP? Jetzt hat sie Top-Model Naomi Campbell ein Interview gegeben.

Demi Moore
Bei ihrem Laufsteg-Debüt auf der Pariser Modewoche hat Demi Moore nicht mit ihrem Look, sondern mit ihrem stark veränderten Gesicht für Aufsehen gesorgt. Bildrechte: dpa

Auf der Pariser Modewoche hat Demi Moore mit ihrem Debüt als Laufsteg-Model die Öffentlichkeit überrascht. Allerdings weniger mit ihren Runway-Qualitäten für das Modehaus Fendi. Der Fokus der Aufmerksamkeit lag auf dem Gesicht der 58-Jährigen. Der Hollywood-Star scheint sich einer Schönheits-OP unterzogen zu haben - und die ist aus der Sicht ihrer Fans und Kritiker mächtig schief gegangen. Jetzt hat sie sich die Schauspielerin erstmals zu ihrem Model-Debüt geäußert.

Demi Moore über ihr Laufsteg-Debüt

Im Gespräch mit Super-Model Naomi Campell kommt Demi Moore aus dem Schwärmen über ihren ersten Laufsteg-Auftritt nicht raus. Als "besonders" und "magisch" beschreibt sie ihren von Designer Kim Jones kreierten Look. Zudem sei ihr mit ihrem Laufsteg-Debüt ein Teenager-Traum in Erfüllung gegangen.

Es ist mir erst im Nachhinein aufgefallen, dass es wirklich eine Teenager-Fantasie von mir war, die sich nun endlich erfüllt hat. Ich habe mir einen Moment Zeit genommen, in dem ich dachte: Oh mein Gott, ich bin eine Runway-Show mit den größten Models aller Zeiten gelaufen. Ich habe mich wie ein Kind gefühlt!

Demi Moore "No filter with Naomi"

Zweifel an Schönheits-OP

Auf die Spekulationen um ihr jugendliches Gesicht kam Demi Moore im Online-Talk mit Naomi Campbell nicht zu sprechen. Für Fragezeichen sorgte sie dennoch. Denn auf einmal sah ihr Gesicht wieder vergleichsweise normal aus. Ob den Laufsteg-Look ihres Gesichts "nur" ein Visagist zu verantworten hat - oder doch ein Beauty-Doc am Werk war? Das wird wohl erst die Zeit zeigen.

Demi Moore
So sah Demi Moore beim Dinner vor der Oscar-Verleihung im Februar 2020 aus. Bildrechte: dpa

Nicht optimale Bedingungen muss man verbessern

Weniger geheimnisvoll gab sich Demi Moore in Sachen Vergangenheit. Darüber, dass sie als Jugendliche von der eigenen Mutter für 500 Dollar an einen fremden Mann verkauft wurde, hatte sie bereits in ihrer Autobiografie berichtet. Gesprächspartnerin Naomi Campell rührte sie damit noch immer zu Tränen.

Doch Demi hat mit diesem traurigen Kapitel ihren Frieden gemacht: Wir sind hier, um zu lieben, sagt sie. Nur die Bedingungen seien nicht immer optimal. Deshalb müsse man sie verbessern. Bleibt zu hoffen, dass sie damit nicht auch ihr natürlich schönes Gesicht gemeint hat.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 04. Februar 2021 | 17:15 Uhr

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