Echo-Gewinner 2018, Helene Fischer
Gewinnt 2018 ihren 17. Echo: Schlagerstar Helene Fischer Bildrechte: bvmi/Markus Nass

Echo-Eklat Jetzt spricht Helene Fischer!

BRISANT | 20.04.2018 | 17:15 Uhr

Der Eklat um die Echo-Verleihung an Farid Bang & Kollegah zieht immer weitere Kreise. Jetzt hat mit Helene Fischer die "Echo-Königin" Stellung bezogen - und die fällt eindeutig aus.

Echo-Gewinner 2018, Helene Fischer
Gewinnt 2018 ihren 17. Echo: Schlagerstar Helene Fischer Bildrechte: bvmi/Markus Nass

Falls sie all ihre Echos zurückschicken würde, ginge das Paket wohl kaum durch die Tür: 17 Mal hat Helene Fischer den Musikpreis gewonnen, der sich als deutsche Antwort auf den Grammy versteht. Seit einer Woche hagelt es nun schon Kritik gegen den Echo, zieht der Eklat um die umstrittene Verleihung an das Rap-Duo Farid Bang & Kollegah immer weitere Kreise. Jetzt hat Helene Fischer ein langes Statement veröffentlicht.

Fischer: "Unangemessen und beschämend"

Die Echo-Rekordpreisträgerin schreibt auf ihrer Facebook-Seite, sie habe den Auftritt der Rapper bei der Echo-Verleihung "unangemessen und beschämend" gefunden. Dieser Musikpreis sei jahrelang ein Publikumspreis gewesen, auf den man stolz sein konnte. Sie habe sich über jeden einzelnen sehr gefreut.

Man hätte vorher überlegen sollen, ob man Gewalt, Hass und Wut eine solch große Präsenz im Fernsehen geben muss. Ich nehme an, dass ihr mir zustimmt, wenn ich hier sage: Nein.

Helene Fischer

Leslie Mandoki: "So kann es nicht weitergehen!"

Leslie Mandoki am Schlagzeug
Seit vielen Jahren Mitglied der ECHO-Jury: Leslie Mandoki Bildrechte: Werner G. Lengenfelder

Bereits auf der Aftershowparty zur Preisverleihung hatte ECHO-Jury-Mitglied, Musikproduzent und EX-Dschinghis-Khan-Schlagzeuger Leslie Mandoki deutliche Worte zum umstrittenen Auftritt der Rapper Farid Bang und Kollegah gefunden: "Wenn nicht sofort substantielle Veränderungen erfolgen, werde ich aus der Jury ausscheiden. So kann es nicht weitergehen!", äußerte er gegenüber der "Bild". Vor zwei Tagen hat der Star-Produzent auf der Internet-Plattform www.60minuten.net unter dem Titel "Weckruf mit Widerhall" ein umfangreiches Statement zum Skandal veröffentlicht. Sein Credo: Keine Toleranz für Intoleranz!

Echo 2018: Hintergründe zum Eklat

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 20. April 2018 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. April 2018, 14:24 Uhr

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