Weitere Adoption Frédéric Prinz von Anhalt wird (wieder) Vater!

Frédéric von Anhalt will es wieder tun: seinen adeligen Namen durch eine Adoption an einen Dritten weitergeben. Doch ganz ohne Tamtam geht das bei einem von Anhalt natürlich nicht ab, da muss schon eine begleitende Fernseh-Show samt Prinzessinnen-Suche her. Damit nicht genug, soll endlich der letzte Wunsch seiner verstorbenen Frau Zsa Zsa Gabor erfüllt werden. Und in Madame Tussauds Wachsenfigurenkabinett, da will auch er rein. Natürlich an Zsa Zsas Seite.

Ein Mann isst während eines Fernsehinterviews eine Bratwurst.
Nicht mit einer, mit gleich drei Neuigkeiten hat Prinz Frédéric von Anhalt das BRISANT-Team in München überrascht. Bildrechte: BRISANT/Andrea Pohlei

Frédéric Prinz von Anhalt will seine Familiengeschichte fortschreiben. Dafür ist er gerade in München - quasi auf Nachwuchs-Suche. Gleich mehrere vielversprechende junge Männer will er adoptieren und damit zu Prinzen machen. Für von Anhalt ein lukratives Geschäft. Denn bei der reinen Adoption soll es nicht bleiben.

Mit Royality-Show auf Prinzessinnen-Suche

In einer "Royality"-Show will Frédéric von Anhalt dann als "Papa-Prinz" mit den frisch gebackenen Adoptivsöhnen auf Prinzessinnen-Suche gehen. Zumindest einen Prinzen hat der Ehemann der verstorbenen Zsa Zsa Gabor bereits an der Angel: Kevin aus Heidelberg.

Ein Kandidat sitzt schon hier, der Kevin, er ist der Erste. Er hatte sich gemeldet (...) Er hilft, jetzt die weiteren Drei noch zu suchen. Ich brauche vier Leute, die werden dann adoptiert, die bekommen den Titel, gehen nach Amerika (...). Ich bin der Profi, der die Frauen unter die Lupe nimmt und schaut, ob sie die Richtige ist oder nicht. So einfach geht das.

Frédéric Prinz von Anhalt BRISANT

Zwei Männer im Biergarten schauen in die Kamera. Vor ihnen stehen verschiedene Speisen auf dem Tisch.
Mit einem seiner künftigen Adoptivsöhne ist sich Prinz Frédéric von Anhalt bereits einig: Kevin aus Heidelberg. Bildrechte: BRISANT/Andrea Pohlei

Vater und (Adoptiv-)Sohn sind sich einig!

Der künftige Prinz Kevin von Anhalt ist 25 Jahre jung und hat in den USA studiert. Er kennt sich mit Wirtschaft aus und sieht in von Anhalts Prinzen- und Prinzessinnenprojekt großes Potential. Darin sind sich Kevin und sein Bald-Adoptiv-Papa einig. Denn seit Harry und Meghan in Hollywood sind, dreht die Society der Filmmetropole durch, ist ganz wild auf Prinzen und Prinzessinnen. Und Frédéric Prinz von Anhalt, der könnte dann noch gelassener in die Zukunft blicken.

Verstehen Sie, ich kann auch morgen umkippen. Und dann habe ich Leute, die weitermachen. (...) Das ist alles, was ich will: (...) dass die Geschichte weitergeht. Es geht hier weniger um den großen Profit. Es geht (...) darum, dass die Geschichte weiterlebt. Das wollte meine Frau, das will ich.

Frédéric von Anhalt BRISANT

Zsa Zsa Gabors Urne soll nach Budapest

Auch wegen seiner Frau, der verstorbenen Zsa Zsa Gabor, hält sich von Anhalt in München auf. Denn es geht darum, Zsa Zsas letzten Wunsch zu erfüllen. Die Asche der Hollywood-Diva, an deren Seite er zum deutschen Prinzen von Bel Air avanciert ist, soll in Budapest beigesetzt werden. Noch befinden sich ihre sterblichen Überreste in von Anhalts kalifornischem Zuhause. Doch bald soll die Urne neben Zsa Zsa Gabors Vater ihren Platz finden.

Es ist eine sehr schöne Urne (...) mit schönen Schriftzügen drauf. In Hollywood hat sie ja ihr Denkmal: sie hat den Hollywood-Star. Das Denkmal ist für immer und jetzt setzt sie sich auch noch ein Denkmal in Budapest.

Frédéric von Anhalt BRISANT

Mit Zsa Zsa bei Madame Tussauds

Auch über seine eigene Zukunft und darüber, was von ihm bleibt, wenn er einmal nicht mehr ist, macht sich der 77-Jährige Gedanken. Irgendwann einfach so verschwinden, das würde ihm nicht gefallen. Bei seiner bevorstehenden Reise nach Budapest will Frédéric von Anhalt deshalb seine Pläne mit Wachsfigurenherstellern vorantreiben. Sein Ziel ist es, in dem in Budapest geplanten Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds Seite an Seite mit seiner Zsa Zsa im besten Licht präsentiert zu werden.

Ich bin jetzt 77 Jahre alt! Da muss ich aufpassen, dass ich irgendwo ein Denkmal kriege. Da bin ich am besten aufgehoben bei Madame Tussauds. Überall werden (...) die Denkmäler abgerissen. Ich will in ein Museum rein, wo keiner reinkommt und das Denkmal abreißt.

Frédéric von Anhalt BRISANT

So ein Vermächtnis, das will eben gut geplant sein. Und kleckern statt klotzen, das war des Prinzen Sache noch nie.

Ein Mann im Biergarten beim Verzehr einer Imbissspeise.
Ein Bier auf von Anhalts neueste Pläne - Prost! Bildrechte: BRISANT/Andrea Pohlei

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 25. Juni 2020 | 17:15 Uhr

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