"Es gab keinen Herzschlag bei der Untersuchung" Hilaria Baldwin bestätigt ihre Fehlgeburt

BRISANT | 10.04.2019 | 17:15 Uhr

Aus ihrer Befürchtung wurde traurige Wahrheit: Hilaria Baldwin macht ihre Fehlgeburt auf Instagram öffentlich. Damit spricht sie ein absolutes Tabuthema an, das jedoch viele Frauen betrifft: Denn rund 15 Prozent aller Schwangerschaften enden in einem Abort.

Hilaria und Alec Baldwin
Bildrechte: imago images / Starface

Hilaria Baldwin, die Ehefrau von US-Schauspieler Alec Baldwin (61), hat eine Fehlgeburt erlitten. "Es gab keinen Herzschlag bei der heutigen Untersuchung...es ist also vorbei", schrieb sie am Mittwoch auf Instagram. Die 35-Jährige postete zu dieser traurigen Nachricht ein Foto ihrer Familie. "Ich bin von so viel Liebe umgeben und fühle mich sehr beschenkt", schrieb Baldwin, die sich nach eigenen Angaben im ersten Schwangerschaftsdrittel befunden habe. Das Baby wäre der fünfte gemeinsame Nachwuchs mit Alec Baldwin.

Der Herzschlag des Embryos war zu schwach

Der Schicksalsschlag traf die Familie nicht ganz unvermittelt. Hilaria Baldwin hatte bereits vor einigen Tagen bei Instagram von ihrer Sorge vor einer Fehlgeburt berichtet. Der Herzschlag ihres Embryos sei nicht sehr stark und die Überlebenschancen sehr gering.

Baldwin: "Fehlgeburten sind etwas Normales"

Sie habe ihr Schicksal öffentlich geteilt, damit "sich die Einsicht durchsetzt, dass Fehlgeburten etwas Normales sind und nicht stigmatisiert werden sollten", so die 35-Jährige. "Ich habe komplettes Vertrauen darauf, dass meine Familie und ich dies durchstehen, auch wenn die Reise schwierig ist."

Rund 15 Prozent aller Schwangerschaften enden in Fehlgeburt

Mit ihrer Offenheit spricht Hilaria Baldwin ein Tabuthema an, das jedoch sehr viele Frauen betrifft. Denn: Etwa 15 Prozent aller Schwangerschaften enden in einer Fehlgeburt. Am geringsten sind die Überlebenschancen eines Embryos in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft. Oft finden Aborte schon statt, bevor Frauen überhaupt von ihrer Schwangerschaft wussten.

Eine Fehlgeburt kann verschiedene Ursachen haben. Oft sind genetische oder chromosomale Veränderungen der Grund, doch auch Missbildungen des Embryos oder Infektionen können eine Fehlgeburt auslösen. Der Abort ist eine natürliche, regulierende Reaktion des menschlichen Körpers.

Familiärer Zusammenhalt ist wichtig für die Trauerbewältigung

Viele Paare behalten die Nachricht über die Fehlgeburt für sich - zu groß ist die Hemmschwelle, frei über das Thema zu sprechen. Um die Trauer um das verlorene Kind verarbeiten zu können, ist familiärer Zusammenhalt in solchen Zeiten besonders wichtig - vor allem für betroffene Mütter. Tipps zur Trauerbewältigung bieten Vereine oder Verbände wie pro familia.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 10. April 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. April 2019, 15:08 Uhr

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