Urteil Vorwurf "Ehefrauen-Schläger": Johnny Depp verliert Prozess

Hollywood-Star Johnny Depp hat seinen Prozess gegen die englische Boulevardzeitung "The Sun" verloren. Die hatte behauptet, der Schauspieler habe seine Ex-Frau Amber Heard geschlagen.

Johnny Depp
Johnny Depp beim Gerichtsprozess im Juli. Bildrechte: imago images/UPI Photo

Der 57-Jährige Schauspieler hatte im Juli gegen das Blatt wegen eines Artikels aus dem Jahr 2018 geklagt, in dem behauptet wurde, er habe seine Ex-Frau Amber Heard (34) körperlich misshandelt. Depp bestritt das. Am Montag verkündeten die Richter das Urteil. Der Artikel sei "im Wesentlichen wahr" gewesen, befand am Montag Richter Andrew Nicol vom Londoner High Court. Das Urteil wurde online verkündet. Einen Termin vor Gericht gab es nicht mehr.

Der Prozess war zu einer gewaltigen Schlammschlacht mit seiner Ex ausgeartet. Sie hatte behauptet, Johnny Depp habe sie gewürgt und getreten. Depp selbst sagte aus, dass Amber Heard gewalttätig gewesen sei. Es ging um allerlei Unappetitliches wie abgetrennte Fingerkuppen, Fäkalien im Bett und Drogensucht.

Das Paar hatte sich 2011 bei den Dreharbeiten zu "The Rum Diary" kennengelernt. Depp war damals vor allem durch die "Piraten der Karibik"-Filme weltberühmt, die 23 Jahre jüngere Heard war ein aufstrebender Jungstar. Die Beziehung mündete 2015 in eine Ehe, die schon nach 15 Monaten ihr Ende fand.

Johnny Depp und Amber Heard, 2015
Da waren sie noch glücklich: Johnny Depp und Amber Heard 2015. Bildrechte: Getty Images

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 02. November 2020 | 17:15 Uhr

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