Zum Bühnenjubiläum Robbie Williams über den "Irren" am Steuer seines Lebens

Robbie Williams feiert sein 25-jähriges Bühnenjubiläum mit dem neuen Album "XXV". Zum Tourauftakt in München kamen 65.000 Fans. BRISANT Robbie in Genf getroffen und mit ihm zurückgeblickt.Wie gibt ihm seine Familie heute Halt? Wann lügt er seine Frau doch mal an - Robbie Williams ganz offen.

Robbie Williams
Robbie Williams hat seine Dämonen heute gut im Griff, vor 25 Jahren war das anders. Bildrechte: IMAGO/Future Image

Seit 25 Jahren steht Robbie Williams auf der Bühne, zählt man die Zeit bei "Take That" dazu, sind es mehr als 30 Jahre. Um seine Solokarriere zu feiern, hat er seine größten Hits noch mal neu aufgenommen: mit Orchester, in einer ganz anderen Version.

"XXV" ist am 9. September erschienen und auch für Robbie etwas ganz Besonderes:

Orchester haben diese engelhafte und gottähnliche Qualität, die undefinierbar ist. Und es ist eine Magie, die wir noch vollständig verstehen müssen. Da ist eine Schwingung darin, die uns von unserer sterblichen Mühsal erhebt.

Dass er etwas geschaffen hat, was andere - wie BRISANT-Promiexpertin Susanne Klehn - an glückliche Zeiten erinnert, macht Robbie "sehr glücklich."

Robbie Williams live beim Open Air auf dem Messegelände Riem
Zum Tourauftakt begeisterte Robbie Williams in München 65.000 Fans. Bildrechte: IMAGO/Stefan M Prager

Erinnerung an schmerzhafte Zeiten

Er selbst werde nicht nur bei der Erinnerung an glückliche Zeiten nostalgisch, sondern auch bei den weniger guten. Heute könne er an diese Zeiten denken "aus der Sicherheit heraus, eine andere Person zu sein." Denn früher hatte Robbie nicht immer die Kontrolle über sein Leben. Damals hatte oft ein anderer, ein "irrer" Robbie, das Steuer in der Hand.

Rob hatte vor 25 Jahren einen Wahnsinnigen. Wenn ich ein Auto wäre und ich die Insassen des Autos wäre, hätte der Verrückte am Steuer gesessen. Und der hätte auf jede Emotion in Extremen reagiert, auf eine negative Art.

Heute sei der "Irre" immer noch da, aber er sitze hinten im Auto. "Eine erwachsenere Person fährt das Auto. Den Verrückten gibt es noch, aber ich muss nicht auf alles so extrem reagieren."

Der ehemals Take That Sänger: Robbie Williams, Portrait 95 mit Sonnenbrille & Glas Wein
1995 saß der "irre" Robbie noch häufiger am Steuer. Bildrechte: imago images/BRIGANI-ART

Familie gibt ihm Halt

Robbie Williams hat in der Vergangenheit wiederholt über seine psychischen Probleme gesprochen. Er leide unter einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, habe Depressionen und Angst vor sozialen Situationen. Seine Frau Ayda, mit der der Musiker mittlerweile seit 12 Jahren verheiratet ist, sei dabei eine große Stütze. "Sie gibt mir einen Sinn", schwärmt der 48-Jährige. "Sie ist wirklich schlau. Sie ist wirklich lustig. Und sie sieht cool aus."

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Di 13.09.2022 15:40Uhr 01:14 min

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Seine Familie habe ihn zur "besten Version seiner selbst" gemacht. "Ich wollte immer ein guter Junge sein. Ich wollte immer das Richtige für die Menschen tun und das Richtige für meine Frau zu tun heißt, sie mit dem Respekt zu behandeln, den sie verdient hat."

Dazu gehöre auch, nicht zu lügen - und das hat Robbie bisher in fast jeder Hinsicht hinbekommen - "abgesehen von Medikamenten und Pillen - da musste ich lügen."

Robbie Williams und Ayda Field posieren auf der Paris Fashion Week.
Robbie Williams und seine Frau Ayda. Bildrechte: Getty Images

Doch auch diese Zeiten seien mittlerweile vorbei.

Quelle: Brisant

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 15. September 2022 | 17:15 Uhr

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