Diese Persönlichkeiten und Prominenten sind 2022 gestorben

In diesem Jahr sind bereits zahlreiche Politiker und Prominente gestorben, unter ihnen Michail Gorbatschow, Hans-Christian Ströbele, Eva-Maria Hagen, Wolfgang Petersen und Ivana Trump.

Der Journalist Fritz Pleitgen sitzt im Wohnzimmer seines Hauses. 2022
Fritz Pleitgen (21. März 1938 - 15. September 2022) war von 1995 bis 2007 Intendant des Westdeutschen Rundfunks (WDR). In den Jahren 2001 bis 2002 war der Journalist Vorsitzender der ARD. Er starb im Alter von 84 Jahren in Köln. Bildrechte: dpa
Die US-Schauspielerin Kristie Alley ist im Alter von 71 Jahren gestorben.
Kirstie Alley (12. Januar 1951 - 5. Dezember 2022) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihren größten Erfolg feierte sie 1989 mit der Komödie "Kuck mal, wer da spricht!" an der Seite von John Travolta. Für ihre Rolle in der beliebten Comedy-Serie "Cheers" erhielt Alley einen Golden Globe und eine Emmy-Trophäe. Bildrechte: dpa
Architekt Meinhard von Gerkan
Meinhard von Gerkan (3. Januar 1935 - 30. November 2022) war einer der prägendsten deutschen Architekten. Das von ihm geleitete Hamburger Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner (GMP) baute in Deutschland unter anderem zahlreiche bekannte wie den Berliner Hauptbahnhof und die Berliner Flughäfen BER und Tegel. Zu den internationalen Projekten gehörten das Nationalmuseum in Peking sowie Fußball-Stadien in Südafrika und Brasilien. Bildrechte: dpa
Die Musikerin Christine McVie von der Band Fleetwood Mac
Christine McVie (12. Juli 1943 - 30. November 2022) war eine britische Musikerin und Keyboarderin der Gruppe Fleetwood Mac. Neben Stevie Nicks war sie die zweite Sängerin und schrieb auch Songs für die Band, unter anderem den allerersten Fleetwood-Mac-Hit "Over My Head". Bildrechte: dpa
Christiane Hörbiger
Christiane Hörbiger (13. Oktober 1938 - 30. November 2022) war eine österreichische Schauspielerin und Synchronsprecherin. Bekannt wurde sie in den 80er Jahren durch die Familienserie "Das Erbe der Guldenburgs". Viel Lob erhielt sie für ihre Darstellung der Göring-Nichte Freya von Hepp in Helmut Dietls preisgekrönter Satire "Schtonk!". Ihre Eltern waren das berühmte Schauspieler-Ehepaar Attila Hörbiger und Paula Wessely. Bildrechte: IMAGO/Sven Simon
Roland Oehme
Roland Oehme (27. Oktober 1935 - 29. November 2022) war ein deutscher Regisseur und Drehbuchautor. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören "Wie füttert man einen Esel?" (1973) mit Manfred Krug in der Hauptrolle und die Satire "Ein irrer Duft von frischem Heu" (1977) über das Verhältnis zwischen der SED und der Kirche. Nach der Wende war Oehme langjähriger Regisseur der Störtebeker-Festspiele in Ralswiek auf der Insel Rügen. Bildrechte: picture alliance/dpa/DEFA-Stiftung/Andreas Domma
Gerd Michaelis
Gerd Michaelis (1933 - 27. November 2022) war in der DDR mit dem von ihm gegründeten Gerd Michaelis Chor vor allem durch Schlager und politische Lieder bekannt. Vor allem in den 70er-Jahren hatte der Chor Fernsehauftritte, veröffentlichte eigene Alben und war an Schallplattenproduktionen beteiligt, von Musical und Operette bis Schlager und Popmusik. Eine der bekanntesten Produktionen ist "Blau ist die Nacht" von 1968. Bildrechte: RCS/Privat 2016
Irene Cara
Irene Cara (18. März 1959 - 25. November 2022) war eine US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin. Cara sang in den 1980er Jahren die Titelsongs der Filme "Fame" und "Flashdance" und gelangte so zu Weltruhm. Für den Hit "What a Feeling" aus "Flashdance" erhielt Cara einen Oscar. Bildrechte: imago/ZUMA Press
Hans Magnus Enzensberger
Hans Magnus Enzensberger (11. November 1929 - 24. November 2022) war ein deutscher Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer. Er zählte zu den international bekanntesten deutschen Intellektuellen. Enzensberger erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Georg-Büchner-Preis. Bildrechte: IMAGO / Rüdiger Wölk
Der frühere DDR-Fußballnationalspieler Jürgen Nöldner, aufgenommen 2003
Jürgen Nöldner (22. Februar 1941 - 21. November 2022) war ein DDR-Fußballnationalspieler und Linksfuß. Er spielte von 1959 bis 1973 für ASK Vorwärts Berlin. Nach seiner sportlichen Karriere arbeitete er als Sportjournalist unter anderem für die "Fußballwoche" und den "Kicker". Bildrechte: dpa
Wolf Schneider, 2014
Wolf Schneider (7. Mai 1925 - 11. November 2022) war Journalist, Autor und Sprachkritiker. Er leitete unter anderem die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Mit Büchern wie "Deutsch für Profis" wurde er deutschlandweit als Experte für Sprache und Stil bekannt. Er gehörte zu den Gründern des Vereins Deutsche Sprache. Bildrechte: dpa
Werner Schulz erhält Deutschen Nationalpreis, 2022
Werner Schulz (22. Januar 1950 - 9. November 2022) galt als einer der profiliertesten Bürgerrechtler der DDR. Seit 1968 gehörte der gebürtige Zwickauer verschiedenen Oppositionsgruppen an. 1990 war er Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR. Danach gehörte er bis 2005 dem Deutschen Bundestag und zwischen 2004 bis 2009 dem Europaparlament an. Schulz starb während einer Gedenkveranstaltung zum 9. November im Sitz des Bundespräsidenten, dem Berliner Schloss Bellevue. Bildrechte: dpa
Aaron Carter
Aaron Carter (7. Dezember 1987 - 5. November 2022) war ein Kinderstar und wurde in den 90er Jahren mit Hits wie „Crush On You“ und „Aaron’s Party“ berühmt. Sein erstes Album veröffentlichte er 1997 – im Alter von neun Jahren. Er war der jüngere Bruder des Backstreet-Boys-Sängers Nick Carter. Bildrechte: dpa
Mevlüde Genç
Mevlüde Genç (5. Februar 1943 - 30. Oktober 2022) verlor beim rechtsextremistischen Brandanschlag in Solingen 1993 zwei Töchter, zwei Enkel und eine Nichte. Für ihre anschließenden Bemühungen um Versöhnung wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen stiftete 2018 die Mevlüde-Genç-Medaille für Verständigung und Toleranz. Bildrechte: dpa
Hannah Pick-Goslar
Hannah Pick-Goslar (12. November 1928 - 28. Oktober 2022) überlebte – im Gegensatz zu ihrer Kindheitsfreundin Anne Frank – das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Bis ins hohe Alter klärte sie über ihre Erfahrungen mit der Judenverfolgung in der Nazi-Diktatur auf und berichtete von ihrer Freundschaft zu der für ihr Tagebuch berühmten Anne Frank. Bildrechte: dpa
Jerry Lee Lewis, 2018
Jerry Lee Lewis (29. September 1935 - 28. Oktober 2022) gelangte mit Songs wie "Great Balls of Fire" zu Weltruhm. Neben Elvis Presley, Chuck Berry und Little Richard zählte er zu den vier Königen des Rock'n'Roll. Bildrechte: IMAGO / ZUMA Wire
Dietrich Mateschitz
Der in der Steiermark geborene Unternehmer Dietrich Mateschitz (20. Mai 1944 - 22. Oktober 2022) hatte sich rund um den Energydrink Red Bull ein globales Imperium aufgebaut, zu dem auch Fußballvereine wie RB Leipzig gehören. Mit 25 Milliarden Euro Vermögen galt er reichster Mann Österreichs. Bildrechte: imago/GEPA pictures
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