Impfkampagne #ÄrmelHoch Werbung für Corona-Impfung - Uschi Glas bekommt Hass von Impfgegnern zu spüren

Weil sie sich in einem Werbespot für die Impfung gegen das Corona-Virus ausgesprochen hat, bekommt Schauspielerin Uschi Glas den Zorn einiger Impfgegner zu spüren. Mit Kritik habe sie gerechnet, aber nicht mit blankem Hass.

Uschi Glas
Uschi Glas sieht sich Anfeindungen wegen ihres Corona-Impf-Werbespots ausgesetzt. (Archiv) Bildrechte: dpa

Uschi Glas bekommt wegen eines Werbespots für die Corona-Impfung zahlreiche Hass-Kommentare. "Mir war klar, dass es natürlich Kritik geben wird, weil ich weiß, dass viele Menschen die Impfungen ablehnen", sagte die Schauspielerin am Dienstag (13.04.) in einem Interview mit BRISANT. Der Tonfall habe sie aber überrascht: "Dass es so massiv ist, hätte ich nicht gedacht." Sie sei dabei als Mörderin bezeichnet worden, andere hätten Glas nach der zweiten Impfung den eigenen Tod prophezeit. "Damit muss ich fertig werden", so Glas. Auf die Frage, ob die 77-Jährige nach dieser Resonanz noch einmal solch einen Werbespot drehen würde, sagte sie: "Ich würde es sofort wieder machen. Wir kriegen das Ganze nicht mehr hin, wenn wir uns nicht groß impfen lassen", so Glas.

Im Werbespot für die Aktion #ÄrmelHoch des Bundesgesundheitsministeriums erzählt Glas von der Zeit, als es noch Krankheiten wie die Kinderlähmung gab. Die Patentante ihrer Schwester sei deshalb lebenslang an den Rollstuhl gefesselt gewesen. Auch an Typhus und Pocken seien früher Menschen gestorben. Durch Impfungen seien diese Krankheiten verschwunden. "Und jetzt Corona: Das ganze Leben verschwindet, meinen Enkel habe ich seit über einem Jahr nicht im Arm gehabt". Deshalb lasse sie sich impfen. "Mit einem kleinen Pieks holen wir uns unser Leben zurück", so Glas.

ten/dpa

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 13. April 2021 | 17:15 Uhr

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