Strenge Hygieneauflagen Ab 1. März geöffnet: Diese Corona-Regeln gelten für Friseure

Ab dem 1. März dürfen Friseursalons unter strengen Auflagen wieder öffnen. Auch Baumärkte und Gartencenter können wieder Kunden empfangen. Allerdings nicht überall. Die Unterschiede von Bundesland zu Bundesland sind mal wieder groß.

Einer Frau werden die Haare geschnitten
Beim Friseurbesuch gelten strenge Hygieneregeln. Bildrechte: imago images/Sven Simon

Auf diesen Tag haben viele Menschen sehnsüchtig gewartet. Nach gefühlt endlosen Lockdown-Wochen und noch vor den Bund-Länder-Verhandlungen am Mittwoch dürfen ab dem 1. März die Friseure in Deutschland wieder öffnen. Um Corona-Infektionen zu verhindern, gelten dabei strenge Schutzmaßnahmen:

  • Persönliche Terminvergabe, wenn möglich zu diesem Termin allein erscheinen
  • Salon nicht mit Krankheitssymptomen betreten
  • Mitarbeiter*innen und Kund*innen müssen sich nach dem Betreten die Hände waschen oder desinfizieren
  • Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Person im Raum befindet
  • Friseur*innen müssen eine medizinische Maske tragen, bei gesichtsnahen Tätigkeiten zusätzlich eine Schutzbrille oder ein Visier
  • Der Mundschutz des Kunden richtet sich nach den Regeln des jeweiligen Bundeslandes
  • Mindestabstand zu anderen Kunden von 1,5 Metern oder Trennscheiben
  • Kontaktloses Bezahlen bevorzugt
  • Regelmäßiges Lüften
  • Haare werden immer zuerst gewaschen, Trockenschnitte sind nicht erlaubt
  • Werden Zeitschriften oder Getränke angeboten, werden Handschuhe empfohlen
  • Dokumentation von Kundendaten richtet sich nach den Vorschriften des jeweiligen Bundeslandes

Bau- und Gartenmärkte sollen öffnen

Kunden stehen Schlange vor einem Baumarkt.
Kunden stehen Schlange vor einem Baumarkt. Bildrechte: IMAGO / Sven Simon

Frühlingszeit ist Pflanzzeit. Viele Garten- und Baumärkte befürchteten, auf ihrer Saisonware sitzen zu bleiben. Doch auch für sie gelten ab dem 1. März Lockerungen.

In Niedersachsen sind bereits seit Mitte Februar Blumenläden, Gartencenter und Gartenbedarfsverkaufstellen wieder geöffnet, um ihre verderblichen Waren zu verkaufen. Nun dürfen auch Gartenabteilungen von Baumärkten öffnen. Die übrige Verkaufsfläche bleibt allerdings gesperrt.

Ab dem 1. März ziehen die meisten Bundesländer nach: In Baden-Württemberg dürfen ab Montag Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden öffnen. Auch Bayern kündigte die Öffnung von Baumärkten, Gartencentern, Gärtnereien und Baumschulen an.

In Brandenburg öffnen Gartenmärkte, in Mecklenburg-Vorpommern Gartenbaucenter und Baumschulen und auch im Saarland dürfen Außenbereiche von Gärtnereien, Gartenbaubetrieben und Gartenmärkten öffnen.

In Rheinland-Pfalz dürfen Gartencenter und Baumärkte im Freien ebenfalls wieder öffnen. Außenbereiche der Baumärkte dürfen nur "gartencentertypisches Sortiment" verkaufen.

Auch in Sachsen-Anhalt dürfen Gartenmärkte, Gärtnereien, Blumenläden und Baumärkte den Betrieb wieder aufnehmen. Ebenso öffnen in Schleswig-Holstein Gartenbaucenter und Blumenläden. Selbst in Thüringen dürfen - trotz nach wie vor hoher Sieben-Tage-Inzidenz - Baumschulen, Gartenmärkte, Gärtnereien- und Floristikbetriebe wieder öffnen.

Nicht alle Bundesländer ziehen mit

Keine Lockerungen gibt es zunächst in Berlin und Sachsen. Auch in Hamburg bleiben Gartencenter und Baumärkte bis auf Weiteres geschlossen.

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Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 01. März 2021 | 17:15 Uhr

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