10 clevere Einkaufs-Tipps Steigende Lebensmittel-Preise: Wie kann man trotzdem sparen?

Selten sind die Lebensmittelpreise in so kurzer Zeit so stark gestiegen, wie aktuell. Andererseits landet vieles von dem, was wir gekauft haben, im Müll. Wer seinen Einkauf strategisch und vorausschauend plant und auf manche Annehmlichkeit verzichtet, kann jede Woche viel Geld sparen. Wie man das anstellt? BRISANT weiß die Antwort.

Lebensmittel liegen nebeneinander.
Wer seinen Einkauf vorausschauend plant und auch die Reste verwertet, kann viel Geld sparen. Bildrechte: IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge sind die Lebensmittelpreise allein im März 2022 um insgesamt mehr als sieben Prozent gestiegen. Zwar sind nicht alle Nahrungsmittel gleichermaßen betroffen, dennoch schlägt der Wochenendeinkauf deutlicher zu Buche als wir es bislang gewohnt waren. Doch wer seinen Einkauf gut plant, kann einiges davon wieder wettmachen.

Tipp 1: Essensplan erstellen und Reste verwerten

Wer seinen Einkauf vorausschauend plant, kann jede Menge Geld sparen. Überlegen Sie sich im Vorfeld, was Sie die Woche über benötigen, wie häufig gekocht und was in die Schule oder ins Büro mitgenommen wird. Planen Sie dabei auch entstehende Reste mit ein, die verwertet werden müssen.

Tipp 2: Mit Einkaufsliste und vollem Bauch in den Supermarkt

Gehen Sie niemals ohne Einkaufszettel in den Supermarkt. Denn der verhindert, dass Unnötiges im Einkaufswagen landet und Sie vermeintlichen Sonderangeboten auf den Leim gehen. Mag eine Ware noch so günstig sein - wenn man sie nicht benötigt, ist es pure Geldverschwendung, sie zu kaufen.

Auch hungrig einkaufen zu gehen, ist keine gute Idee. Denn dann fällt es noch schwerer, den ganzen Verlockungen zu widerstehen.

Tipp 3: Sonderangebote im Blick haben - auch per App

Was sich allerdings rentiert, ist Sonderangebote von Produkten, die man regelmäßig benötigt, im Blick zu haben. Nutzt man die Aktionen ganz bewusst, kann man durchaus Geld sparen.

Auch der Kauf bereits abgelaufender Lebensmittel kann die Kosten senken. Wenn man weiß, wann man den Joghurt mit dem abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatum essen möchte, kann man ruhig zuschlagen.

Tipp 4: Grundpreise vergleichen

Große Packung, wenig Inhalt? Vergleichen Sie die Grundpreise pro Kilogramm bzw. 100 Gramm, bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden. Die Füllmengen bei gleichen Packungsgrößen und Preisen sind oft unterschiedlich.

Tipp 5: Ein Blick in die unteren Regale lohnt

Die meisten Supermärkte verstauen die günstigen Eigenmarken in den unteren Regalfächern, während die teureren Markenprodukte auf Blickhöhe präsentiert werden. Wer sich bückt, kann so manchen Euro sparen ...

Tipp 6: Auf saisonales Obst und Gemüse setzen

Obst und Gemüse der Saison sind in der Regel günstiger. Auch wenn das Rote Beete oder Möhren sind - daraus lassen sich leckere und moderne Gerichte zaubern. Auch wer direkt beim Erzeuger oder auf dem Wochenmarkt kauft, kann mitunter sparen.

Gemüse auf einem Wochenmarkt liegt in Kisten an einem Stand.
Wer auf saisonale Produkte setzt oder direkt beim Erzeuger oder dem Wochenmarkt einkauft, kann das Haushaltsbudget entlasten. Bildrechte: IMAGO / Winfried Rothermel

Tipp 7: Selbermachen statt Fertigprodukte

Wer auf vorgeschnittenen Salat oder Fertiggerichte setzt, spart zwar Zeit, muss dafür aber tüchtig draufzahlen. Günstiger fährt man, wenn man selbst zu Messer und Kochlöffel greift. Und gesünder ist es in der Regel obendrein.

Tipp 8: Öl sparsam verwenden

Öl - insbesondere Sonnenblumenöl - ist im Supermarkt derzeit Mangelware. Hamstern muss man es trotzdem nicht. Die Lieferengpässe sind nur vorübergehend.

Trotzdem lohnt es sich, Öl nur sparsam zu verwenden - sowohl für die Gesundheit als auch den Geldbeutel.

Drei Flaschen Sonnenblumenkernöl nebeneinander.
Besser sparsam verwenden als teuer einkaufen: Speiseöl. Bildrechte: MAGO / Steinach

Tipp 9: Wasser aus der Leitung statt aus der Flasche

Wer auf Leitungs- statt Mineralwasser setzt, der spart Geld und schützt die Umwelt. Gesundheitliche Bedenken muss man nicht haben. Trinkwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann mit dem abgefüllten Wasser mindestens mithalten.

Tipp 10: Von zu Hause mitnehmen statt kaufen

Hier ein belegtes Brötchen vom Bäcker, da ein Coffee-to-Go. Verzichtet man darauf und bereitet sich den Snack für unterwegs zu Hause zu, schont das die Haushaltskasse ganz erheblich.

vzhh.de/BRISANT

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 04. April 2022 | 17:15 Uhr

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