Batman, Avengers, Wonderwoman und Co. Superhelden: Wer ist wer? Wer gehört zu den Guten, wer zu den Bösen?

Die Welt der Superhelden wär relativ unspektakulär, wenn es in der Welt der "Avengers", der "X-Men" oder der "Justice League" nicht Schurken wie Thanos, Magneto und Co. geben würde. Doch wer gehört zu welchem "Universum" und wer ist gut und wer böse?

Chris Hemsworth und Chris Evans
Ganz klar: Die "Avengers" sind die Guten. Doch gegen wen kämpfen die Superhelden in den Filmen eigentlich? Bildrechte: IMAGO / Mary Evans

Im "Superhelden-Universum" der Marvel- und DC-Comicverfilmungen ist manchmal nicht ganz klar, wer der Bösewicht ist und wer auf der Seite der Guten steht. Um ein bisschen mehr Klarheit zu schaffen, folgt hier eine kleine Einweisung in die Welt der Helden und Schurken.

Die Superhelden

Spider-Man, Wonder Woman, Batman, Hulk, Thor, Black Panther und Co. haben bei ihrem Kampf das Gute im Sinn und legen sich aus diesem Grund mit den größten Bösewichten ihrer Welt an. Ihre Kämpfe sind umso dramatischer, weil alle Superhelden eine geheime, private Identität haben, die es zu schützen gilt - und natürlich ihre Familien und Freunde.

Verfilmt wurden bislang international extrem erfolgreich die Figuren zweier Comic-Verlage: Marvel und DC. Zu den bekanntesten Titeln der Marvel-Filme gehören "Spider-Man", "Hulk", "Captain America", "Iron Man", "Thor" sowie die Gruppen "X-Men", "Fantastic Four", "Avengers" und "Guardians of the Galaxy".

Spider-Man schwebt in der Luft und schießt sein Fangnetzt aus dem Handgelenk, Screenshot aus dem Marvel-Game Spider-Man
Spider-Man ist eine der wichtigsten Figuren der Marvel-Comics. Er hat Superkräfte, kämpft aber ebenso mit den Alltäglichkeiten des Lebens. Bildrechte: Sony

Marvel-Helden

Herausstechend bei den Helden von Marvel ist vor allem, dass sie wider Willen zu Superhelden werden. Peter Parker beispielsweise wird von einer radioaktiv verseuchten Spinne gebissen und mutiert zu "Spider-Man". Deutlich schimmert hier immer wieder das technologisch-wissenschaftliche Zeitalter der 1960er-Jahre in den USA durch, den Entstehungsjahren der Marvel-Helden.

Sie müssen ihre Funktion als Superheld erst für sich annehmen und betrachten sie dann recht selbstironisch, da sie immer wieder mit Alltagsproblemen zu kämpfen haben, die sie mit ihren Superkräften einfach nicht lösen können.

Iron Man
Die Figuren im Marvel-Filmuniversum sprühen oftmals vor Witz und Ironie. So auch die Figur des Tony Stark alias "Iron Man". Bildrechte: IMAGO / Cinema Publishers Collection

DC-Helden

Ein bisschen anders sieht das bei den DC-Helden aus. Diese Superhelden entstanden in den 1940er-Jahren der USA und gelten als eher eindimensioniert, sind sie doch gottgleicher Abstammung (Superman, Aquaman oder Wonder Woman), bedienen sich rein technologischer Hilfsmittel (Batman) oder werden von einem Zauberer "auserwählt" (Shazam). Keiner dieser "alten Garde" hat weitreichende körperliche Transformationen wie die Marvel-Helden durchlitten. Mit der Antihelden-Chaostruppe "Suicide Squad" bewies DC aber Ende der 1980er Jahre, was schwarzhumorig-brutal-lässig-cool bedeutet.

The Batman
Von skurril bis düster: Die Rolle des "Batman" spielten bereits George Clooney, Christian Bale, Ben Affleck oder Robert Pattinson. Bildrechte: IMAGO / Prod.DB

Die Superschurken

Die Welt der Helden wäre furchtbar unspektakulär, wenn es da nicht die Schurken gäbe. Zu den beliebtesten und gleichzeitig vielschichtigsten Bösewichten im Marvel-Universum gehört vermutlich "Loki", Prinz von Asgard und Bruder von "Thor".

Kaum ein anderer Superschurke ist so von Gegensätzen und innerer Zerrissenheit gezeichnet wie Loki. Das Spannende an ihm: Er ist mal Freund, mal Feind. Vor allem aber ist Loki einsam und verbittert, weil er stets im Schatten seines großen Bruders Thor steht und aus diesem sehr menschlichen Grund versucht, mit hinterlistigen Attacken Schaden anzurichten - was auch die Auslöschung der Menschheit bedeutet.

Loki (Tom Hiddelston)
Loki wechselt immer wieder zwischen Freund und Feind und versucht so die Menschheit und seinen Bruder Thor zu vernichten. Bildrechte: imago/Cinema Publishers Collection

Ein weiterer gefürchteter Superschurke aus dem Marvel-Universum ist "Magneto" aus den "X-Men"-Filmen. Ihn kann man als unerbittlich und äußerst talentiert beschreiben, denn er hat stets nur das eine im Sinn: die Unterjochung der X-Men, einer Vereinigung von Mutanten, die ihre Superkräfte in den Dienst des Guten stellen. Außerdem ist er in der Lage, anderen Menschen seinen Willen aufzuzwingen.

Der mächtigste Bösewicht des Marvel-Universums ist "Thanos". Er nimmt es mit der vereinten Kraft aller Marvel-Helden auf, nachdem er das halbe Universum ausgelöscht hat.

Thanos (Josh Brolin)
Thanos ist der Erzfeind der "Avengers". Bildrechte: Imago-Stock

Der Thanos des DC-Universums ist der Schurke "Darkseid". Er ist der zentrale Widersacher für das DC-Heldenteam "Justice League", der sowohl Batman, Superman und auch Wonder Woman angehören.

Keine Helden ohne Schurken

Es kracht, es knallt, die Spannung steigt und die Zuschauer fiebern Film für Film mit: Die Schurken stellen die Helden immer wieder vor neue Herausforderungen und Langeweile kommt dabei nie auf. Ohne den Bösewicht wäre die Welt der Superhelden also ziemlich unspektakulär - wenn nicht sogar öde.

BRISANT/Esquire.de/film.at

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 22. Januar 2023 | 17:10 Uhr

Das könnte sie auch interessieren