Urlaub in den Bergen Wandern in Corona-Zeiten - Was sollte man beachten?

In Corona-Zeiten ist alles anders - sogar beim Wandern. Der wochenlange Lockdown hat nicht nur an den Nerven, sondern auch an der körperlichen Fitness gezehrt. Das sollte man nicht vergessen, wenn man sich in diesem Jahr zur ersten Tour aufmacht. Und auch im Wandergepäck sollte das ein oder andere Gadget nicht fehlen, um für den Fall des Falles gewappnet zu sein: Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel sind ein Muss!

Touristin auf einem Berg
Bildrechte: imago/Westend61

Risikobereitschaft zurücknehmen

Ganz gleich, ob Sie in den Bergen, im Mittelgebirge oder einer anderen Natursportgegend unterwegs sind: Bleiben Sie unterhalb ihrer persönlichen Leistungsgrenze! Rettungseinsätzen sollten in Corona-Zeiten unbedingt vermieden und Krankenhäuser nicht zusätzlich belastet werden. Mehr denn je gilt: Bergsport treibt man ausschließlich gesund!

Bergsport nur in erlaubten Kleingruppen

Auch Bergsport dürfen Sie nur mit der von den Behörden zugelassenen Personenanzahl und Personenzusammensetzung treiben. Richten Sie Ihre Touren-Planung dabei immer nach dem schwächsten Mitglied Ihrer Gruppe aus. Schließlich sollen alle mithalten können.

Wandern während Corona
Achten Sie darauf, dass Sie kein Mitglied Ihrer Wandergruppe mit einer zu schwierigen Tour überfordern! Bildrechte: imago images/Action Pictures

Begrüßungen, Besprechungen usw. sind auch im Freien nur mit Einhaltung der Mindestabstände gestattet. Stark frequentierte Gegenden und Touren sollten Sie von sich aus meiden.

Mindestens zwei Meter Abstand halten

Können Sie den Mindestabstand von zwei Metern einmal nicht halten, müssen Sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Bestimmte Bergsportaktivitäten (z.B. Mountainbiking) können auch noch größere Abstände erfordern. Und: Keine lange Rast am Gipfel, wenn den auch andere noch erklimmen wollen!

Zwei junge Wanderer in einer Gaststätte
Abstand halten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen ist auch in den Bergen Pflicht! Bildrechte: imago images/Sven Simon

Gewohnte Kontakt-Rituale unterlassen

Händeschütteln, Umarmungen, Gipfelbussi und das Teilen der Trinkflasche sind in diesem Jahr tabu!

Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel mitnehmen

Neben der allgemeinen Notfallausrüstung gehören in nächster Zeit Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel in jeden Wanderrucksack.

Mund-Nasen-Schutz bei der Anreise

Ob Sie in einer (erlaubten) Fahrgemeinschaft oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen: ein Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht!

Im Notfall wie immer

Zu Erster Hilfe ist man auch in Corona-Zeiten verpflichtet. Schützen Sie sich dabei selbst mit Ihrem Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 08. Juni 2020 | 17:15 Uhr

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