Steigende Corona-Zahlen Reisewarnung für Frankreich ausgeweitet

Urlaub in Frankreich? Derzeit keine gute Idee. Vor allem unter jüngeren Menschen nimmt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus deutlich zu. Jetzt hat die Bundesregierung für weitere Regionen eine Reisewarnung ausgesprochen. Betroffen sind der Großraum Paris (Île de France), die Mittelmeerküste (Provence-Alpes-Côte d'Azur und Occitanie), die Alpenregion rund um Lyon (Auvergne-Rhônes-Alpes), die südliche Atlantikregion rund um Bordeaux (Nouvelle-Aquitaine) und die Insel Korsika.

Eine italienische Familie trägt Mundschutze und steht auf dem Palais du Trocadéro mit Blick auf den Eiffelturm.
Die Bundesregierung warnt davor, derzeit nach Paris, Marseille oder die Strände der Côte d'Azur zu reisen. Bildrechte: dpa

Große Teile Frankreichs vorerst meiden

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus nimmt in Frankreich deutlich zu - vor allem unter jüngeren Menschen. Da in vielen Regionen in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner festgestellt worden sind, hat die Bundesregierung für diese Gebiete jetzt eine Reisewarnung ausgesprochen. Damit sollten weite Teile der Republik vorerst nicht bereist werden.

Thomas Bareiß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, schließt nicht aus, dass die Reisewarnung in Kürze auf ganz Frankreich ausgeweitet werden könnte.

Wenn 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen zu erkennen sind, dann muss man reagieren.

Thomas Bareiß dpa

Reisewarnung ist kein Reiseverbot

Eine Reisewarnung ist zwar kein explizites Reiseverbot, beabsichtigt aber durchaus eine abschreckende Wirkung. Für Verbraucher hat sie auch eine positive Seite: Wer pauschal gebucht hat, kann jetzt problemlos kostenfrei stornieren.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 25. August 2020 | 17:15 Uhr

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