Feuerwehrmann im Einsatz gegen Brand in Kalifornien.
Feuerwehrmann im Einsatz gegen Flammen in Kalifornien. Bildrechte: dpa

Mehr als 40 Tote Schlimmste Feuerkatastrophe in der Geschichte Kaliforniens

BRISANT | 13.11.2018 17:15 Uhr

Die Zahl der Todesopfer bei den Waldbränden in Kalifornien ist auf mindestens 44 gestiegen. Nie zuvor in der Geschichte des Bundesstaats sind bei einem Feuer mehr Menschen ums Leben gekommen.

Feuerwehrmann im Einsatz gegen Brand in Kalifornien.
Feuerwehrmann im Einsatz gegen Flammen in Kalifornien. Bildrechte: dpa

Bei Waldbränden in Kalifornien sind mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden wurden im nordkalifornischen Bezirk Butte, wo rund um die Stadt Paradise Feuer wüten, die Leichen von 13 weiteren Opfern geborgen. Der Sheriff von Butte, Kory Honea, sprach vom tödlichsten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens. Nie zuvor seien bei einem Feuer an der Westküste mehr Menschen ums Leben gekommen.

Viele Villen in Malibu abgebrannt

Die Feuerwehr bekommt die Lage bislang nicht in den Griff. Die am Donnerstag ausgebrochenen Feuer im Norden konnten nur zu 25 Prozent eingedämmt werden. Allein in Paradise fielen mehr als 6.450 Wohnhäuser den Flammen zum Opfer. Rund 15.000 Gebäude sind weiter vom Feuer bedroht.

Auch in anderen Regionen Kaliforniens wüten heftige Waldbrände. Neu aufkommende Winde fachten die Flammen an. Insbesondere ein Feuer nordwestlich von Los Angeles richtete viel Zerstörung an - unter anderem im Küstenort Malibu, in dem viele Prominente leben. Dort wurden mehrere Hundert Häuser zerstört, darunter die Villen von US-Popstar Miley Cyrus, Hollywood-Star Gerard Butler, Rockstar Neil Young und des deutschen Moderators Thomas Gottschalk. In der Region Malibu gibt es bislang mindestens zwei Todesopfer. Dutzende Personen werden vermisst.

Hunderttausende auf der Flucht

Die Brände haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald verkohlt und Tausende Häuser zerstört. Hunderttausende Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Auch in Südkalifornien bleibt die Lage angespannt. Die Einsatzkräfte rechnen wegen anhaltender Trockenheit, Wärme und heftigen Winden nicht mit einer schnellen Entspannung.

Ein Löschflugzeug kämpft gegen die Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien.
Löschflugzeug im Einsatz gegen die Flammen. Bislang konnten die Großfeuer in Kalifornien kaum eingedämmt werden. Bildrechte: dpa/Kent Porter

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 13. November 2018 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. November 2018, 07:42 Uhr

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