In der Silvesternacht Zwölfjähriges Mädchen in Salzgitter angeschossen

BRISANT | 02.01.2018 | 17:15 Uhr

Drei Polizistinnen stehen an einem abgesperrten Tatort
Drei Polizistinnen vor dem abgesperrten Tatort. (Archiv) Bildrechte: dpa

Ein zwölfjähriges Mädchen ist in der Silvesternacht in Salzgitter angeschossen und schwer verletzt worden. Wegen eines versuchten Tötungsdelikts wird nun gegen einen 68-jährigen Verdächtigen ermittelt, teilte die Polizei mit. Er werde am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Ob es möglicherweise ein Unfall war oder ob vorsätzlich gehandelt wurde, könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Für weitere Erkenntnisse sucht die Polizei aktuell die Tatwaffe. "Bisher haben wir sie noch nicht gefunden", sagte ein Polizeisprecher.

Vor dem Elternhaus angeschossen

Das Mädchen wurde um Mitternacht auf dem Gehweg vor dem Haus ihrer Eltern von einer Kugel im Oberkörper getroffen. Ärzte mussten sie im Krankenhaus notoperieren und informierten die Polizei. Noch in der Nacht befragten Ermittler Zeugen und nahmen daraufhin drei Verdächtigen vorläufig fest. Gegen zwei der Männer habe sich der Tatverdacht nicht erhärtet. Nach einem Online-Bericht der "Salzgitter Zeitung" schossen in der Silvesternacht mehrere Männer mit Handfeuerwaffen in der Reihenhaussiedlung um sich. Verletzt wurde offenbar nur die Zwölfjährige, die inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr schwebt.

Ein Polizeiwagen steht an einem abgesperrten Tatort
Vor diesem Haus wurde die Zwölfjährige angeschossen. (Archiv) Bildrechte: dpa

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 02. Januar 2018 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 02. Januar 2018, 18:20 Uhr

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