Corona-Pandemie Sommerurlaub 2021: Was gilt in den einzelnen Urlaubsländern?

Der Herbst rückt näher und das Fernweh lockt viele Menschen nochmal in sonnige Gefilde. Aber welche Regeln muss man beim Reisen beachten, wo lässt sich mit dem Pandemie-Geschehen während der Ferien noch ganz gut leben - und was erwartet Reisende bei der Rückkehr?

Corona-Krise Urlaub
Die Corona-Pandemie überschattet auch das Urlaubsjahr 2021. Was gilt es bei der Einreise und vor Ort in den einzelnen Urlaubsländern zu beachten? Bildrechte: imago images/Bihlmayerfotografie

Deutschland: Testpflicht für alle ungeimpften Reiserückkehrer aus dem Ausland

Wer seinen Urlaub im Ausland verbringt und nicht geimpft ist, muss seit dem 1. August bei der Rückreise einen negativen Coronatest vorlegen. Das gilt auch für Kinder ab einem Alter von 12 Jahren. Ausnahmen gibt es für vollständig Geimpfte und Genesene.

Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich im Vorfeld über das Einreiseportal registrieren. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, für den gilt dann eine zehntägige Quarantänepflicht. Die kann frühestens ab dem fünften Tag durch einen negativen Coronatest (der ebenfalls im Einreiseportal hochzuladen ist) beendet werden. Nur wer jünger als zwölf Jahre ist, darf die Quarantäne auch ohne Testnachweis nach fünf Tagen beenden.

Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet dauert die Quarantäne sogar 14 Tage. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich - auch nicht für Geimpfte oder Genesene.

Spanien: Kein Hochrisikogebiet mehr

Seit dem 29. August ist Spanien kein Hochrisikogebiet mehr. Für die Einreise nach Spanien gilt: Alle Besucher aus Deutschland ab zwölf Jahren müssen mindestens bis Sonntag einen Impf- oder Genesenen-Nachweis oder aber einen negativen Test vorlegen. Die Beschränkungen werden immer mehr zurückgefahren, aber in einigen Regionen gibt es noch Sperrstunden sowie nächtliche Versammlungs- und Ausgehverbote.

Blick auf den Teresitas Beach und San Andres auf Teneriffa, Kanarische Inseln, Spanien.
Die Infektionszahlen auf den Kanarischen Inseln schwanken. Bildrechte: imago images/VWPics

Italien: Corona-Fallzahlen steigen leicht an

In dem Mittelmeerland steigen die täglichen Corona-Fallzahlen leicht an. Corona-Patienten auf den Intensivstationen haben laut Gesundheitsexperten meist keine Impfung gegen Covid-19. Wer nach Italien einreist, sollte beachten, dass man einen Corona-Impfnachweis oder einen negativen Test braucht oder nachweislich von der Krankheit genesen sein muss, um innen im Restaurant essen zu dürfen oder in ein Museum zu gehen. Ab dem 1. September sollen diese als Grüner Pass bezeichneten Nachweise auch in Inter-City-Zügen, Fähren und bestimmten Langstrecken-Busverbindungen kontrolliert werden.

Wer nach Italien reist, muss vorab ein Einreiseformular ausfüllen und nachweisen können, dass man geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Auch bei der Rückreise nach Deutschland sind ein Impf- oder Genesungsnachweis oder ein negativer Corona-Test nötig.

Griechenland: Weiterhin viele Neuinfektionen

In Griechenland haben sich die Corona-Zahlen stabilisiert. Ab dem 12. September werden die Insel Kreta und die südliche Ägäis mit den Urlaubsinseln Rhodos, Kos, Mykonos und Naxos deshalb von der Bundesregierung nicht mehr als als Hochrisikogebiete einstuft. Vor Ort gibt es zum Teil Mini-Lockdowns, so etwa auf Kreta, wo bis auf wenige Ausnahmen ein Ausgehverbot zwischen 1:00 Uhr und 6:00 Uhr für die Regionen Chania, Rethymno und Iraklio besteht.

Vor der Einreise geben Besucher auf der Website travel.gov.gr ihre Daten ein und erhalten dann einen QR-Code zur Nachverfolgung. Außerdem müssen Einreisende einen negativen Schnelltest vorlegen oder vollständig geimpft bzw. genesen sein. Das gilt auch für Kinder ab zwölf Jahren. Für die Rückreise nach Deutschland müssen ein negativer Test oder ein Impfnachweis vorgelegt werden.

Eine Familie blickt im Sonnenschein auf das Meer
Vollständig geimpfte Urlauber benötigen nur den Impfpass. Bildrechte: Colourbox.de

Niederlande: Seit 8. August kein Hochrisikogebiet mehr

Nachdem die niederländische Regierung die Notbremse gezogen, sind die Neuinfektionen in den Niederlanden drastisch zurückgegangen. Seit dem 8. August gilt das Land nicht mehr als Hochrisikogebiet.

Discos und Nachtclubs sind in den Niederlanden geschlossen, Festivals untersagt. Museen, Theater, Zoos und Kinos sind aber geöffnet, ebenso Restaurants und Geschäfte. Gaststätten müssen um Mitternacht schließen. Eine Maskenpflicht gilt nur für Busse und Bahnen und Flughäfen. Kann bei Veranstaltungen kein Sicherheitsabstand eingehalten werden, wird von Besuchern ein negatives Testergebnis oder ein Impfnachweis verlangt.

Wer seit dem 8. August von den Niederlanden nach Deutschland einreist und weder geimpft noch genesen ist, muss nur noch ein negatives Testergebnis vorweisen können.

Kroatien: Aktuelle Entwicklung im Blick behalten

Das beliebte Urlaubsland verlangt von Reisenden das EU-weit gültige Corona-Zertifikat, akzeptiert werden aber auch die von den einzelnen Ländern ausgestellten Bescheinigungen, dass man geimpft, genesen oder getestet ist.

Die Hotels empfangen Gäste ohne Einschränkungen. Gaststätten dürfen Menschen auch in den Innenbereichen bewirten. Ausgenommen sind Cafés ohne Speisenangebot, die nur draußen bedienen dürfen. Wegen steigender Inzidenzen ist an der Adria die Zahl der Teilnehmer öffentlicher Versammlungen eingeschränkt worden, daher kann es sein, dass Restaurants die Gästezahl reduzieren.

Abhängig vom Infektionsgeschehen kann jederzeit der Zugang zu einzelnen Adria-Inseln eingeschränkt werden.

Blick auf die Altstadt von Novigrad, nach Sonnenuntergang.
Novigrad im kroatischen Istrien gilt wie viele andere Regionen nicht mehr als Risikogebiet. Bildrechte: imago images/Eibner Europa

Portugal: Lage entspannt sich

Die Lage wird immer besser: Die 14-Tage-Inzidenz ging nach dem Sommer-Höchststand von knapp 438 vor vier Wochen inzwischen auf 310 zurück. Am Montag wurden viele Einschränkungen deshalb vorzeitig gelockert. Aber noch immer gibt es unter anderem eine Maskenpflicht auch im Freien. Und zum Besuch der Innenbereiche vieler Einrichtungen muss ein Impfzertifikat oder ein negativer Test vorgelegt werden.

Bei der Einreise muss jeder, der nicht geimpft oder genesen ist, ab dem Alter von zwölf Jahren einen negativen Test vorlegen. Inzwischen sind nur noch die Algarve und Lissabon als Hochrisikogebiete eingestuft. Bei der Rückreise aus diesen Regionen müssen alle, die nicht geimpft oder genesen sind, in Deutschland für zehn Tage in Quarantäne. Diese kann nach fünf Tagen mit einem negativen Test beendet werden.

Tropischer Garten in Funchal auf Madeira
Den tropischen Garten in Funchal auf Madeira dürfen Geimpfte, Genesene und Getestete besuchen. Bildrechte: imago images/H. Tschanz-Hofmann

Österreich: Mit 3G-Regel fast alles möglich

Angesichts steigender Fallzahlen müssen sich Ungeimpfte in der Hauptstadt Wien ab 1. September öfter testen lassen als bisher. Antigen-Schnelltests sind nur mehr 24 Stunden lang als Eintrittskarte für Hotels, Gastronomie und Veranstaltungen gültig; PCR-Tests nur mehr 48 Stunden. Im Rest des Landes sowie für die Einreise gelten sie für jeweils 48 und 72 Stunden. Geimpfte und Genesene dürfen auch überall hinein (3G-Regel). Kann kein Nachweis vorgewiesen werden, ist vor der Einreise eine elektronische Registrierung erforderlich und ein Covid-19-Test spätestens 24 Stunden nach Einreise nachzuholen.

Maskenpflicht herrscht in Österreich hauptsächlich nur noch in Supermärkten und im öffentlichen Verkehr; in Wien müssen in allen Geschäften Mund und Nase bedeckt werden.

Rucksack mit Wanderstock und Wanderstiefeln auf einer Bank in den Bergen.
Wandern in Österreich - problemlos möglich. Bildrechte: imago stock&people

Frankreich: Stabile Infektionslage

Die Infektionslage ist bis auf die stark betroffenen Überseegebiete stabil. Ab Sonntag (12.09.) ist nur noch die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur als Hochrisikogebiet eingestuft. Bei der Einreise nach Frankreich ist ein negativer Test, ein Impf- oder Genesungsnachweis erforderlich, ebenso für Fahrten mit dem Reisebus oder Fernzug. Dasselbe gilt für den Besuch von Bars, Restaurants, Museen sowie große Einkaufszentren. Als Nachweis wird dazu ein digitaler "Gesundheitspass" - eine Handy-App - verwendet, darin lässt sich auch der deutsche Impfnachweis speichern. In einzelnen Gegenden gibt es strengere Regeln wie eine Maskenpflicht im Freien.

Eifelturm in Paris
Wer sich in Frankreich testen lässt, muss zahlen. Bildrechte: colourbox

Dänemark: Nahezu beschränkungsfrei urlauben

Verglichen mit Deutschland sind die Neuinfektionszahlen in Dänemark noch immer relativ hoch. Dennoch ist das Leben fast beschränkungsfrei: Einen Mund-Nasen-Schutz braucht man nur noch, wenn man in Bus oder Bahn steht. Alles bis auf die Diskotheken ist seit längerem wieder offen.

Deutsche können auch ohne Corona-Impfung einen Dänemark-Urlaub machen. An der Grenze müssen sie dann einen negativen Test vorzeigen, ein Schnelltest ist ausreichend. Bei der Rückreise nach Deutschland muss man dann wie bei anderen Ländern nachweisen, dass man geimpft, genesen oder negativ getestet wurde.

Ein Fahrzeug der dänischen Polizei steht auf der anderen Seite des Grenzübergangs nach Dänemark
Reisebeschränkungen in Richtung Dänemark sind wieder gelockert. (Archiv) Bildrechte: dpa

Weitere Länder im Überblick

  • Baltische Staaten

In Estland, Lettland und Litauen hat sich das öffentliche Leben mit der Lockerung der zuvor strengen Corona-Regeln weitgehend normalisiert. Weiter gibt es aber Auflagen in einigen Bereichen - teils mit Vorrechten für nachweislich Geimpfte und Genesene.

Weil sich auch hier die Delta-Variante des Coronavirus verbreitet und die Impfkampagne sich verlangsamt, wurden allerdings wieder erste neue Einschränkungen beschlossen. Wer aus anderen EU-Ländern einreist, muss sich registrieren. Einreisende aus Ländern mit höheren Infektionszahlen müssen unter Umständen einen negativen Corona-Test vorlegen und in Quarantäne.

In Estland sind Einreisende aus Deutschland aktuell von beiden Vorgaben befreit, in Lettland müssen Nicht-Geimpfte und in Litauen sämtliche Einreisende einen negativen Corona-Test vorweisen.

  • Belgien

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Belgien zuletzt wieder leicht angestiegen. Seit Anfang August müssen alle Einreisenden ein Einreiseformular ausfüllen - außer, man bleibt kürzer als 48 Stunden im Land.

Wer aus einem Gebiet mit höheren Infektionszahlen einreist, muss unter Umständen in Quarantäne. Für Deutschland gilt das aktuell nicht. Strengere Hygieneregeln sind bislang nicht angekündigt worden.

  • Bulgarien

In dem Schwarzmeerland sind Hotels, Restaurants, Cafés sowie Fitnesszentren, Kinos und Museen geöffnet. Alle Besucher sind willkommen - unabhängig davon, ob sie geimpft, von Covid-19 genesen, getestet sind oder nicht. Maskenpflicht gilt in Geschäften, Banken und öffentlichen Verkehrsmitteln, wird aber nicht strikt eingehalten.

Urlauber aus Deutschland und den meisten EU-Staaten dürfen mit einem Impf-, Genesungs- oder Testzertifikat einreisen. Aus deutscher Sicht ist Bulgarien kein Risikoland.

  • Großbritannien

Nach Monaten hat sich das Vereinigte Königreich wieder für Touristen geöffnet: Auch ungeimpfte Einreisende sowie Minderjährige aus Deutschland und mehreren anderen EU-Staaten müssen nicht mehr in Quarantäne. Das gilt zudem für vollständig Geimpfte aus der übrigen EU sowie den USA. Vor der Einreise sowie am zweiten Tag danach sind aber weiterhin Tests notwendig.

Trotz der Aufhebung fast aller Corona-Maßnahmen in England am 19. Juli sind die Fallzahlen dort nicht gestiegen, die Inzidenz bleibt aber hoch. Schottland und Wales heben in den kommenden Tagen viele Maßnahmen auf.

  • Irland

Nach mehreren Ausbrüchen mahnen Wissenschaftler zwar zur Vorsicht, aber auch in Irland normalisiert sich das öffentliche Leben weitgehend. Nach Monaten ist auch die Innengastronomie geöffnet - allerdings nur für Personen mit Impf- oder Genesenen-Nachweis.

Für Reisende aus der EU mit einem digitalen EU-Impfzertifikat gilt keine Quarantänepflicht nach der Einreise mehr. Ankommende aus Ländern mit besonders hohen Corona-Fallzahlen oder gefährlichen Varianten müssen sich zwingend im Hotel isolieren. Bei der Rückkehr von Irland nach Deutschland muss ein negativer Test oder ein Impfnachweis vorgelegt werden.

  • Malta

Im kleinsten EU-Land gehen die Corona-Fallzahlen zurück. Dennoch gelten weiterhin strenge Regeln. An Veranstaltungen dürfen höchstens 100 Geimpfte teilnehmen. In Restaurants, Bars und Kinos herrscht Maskenpflicht.

Wer einreist, muss einen von Malta anerkannten Impfnachweis vorlegen, sonst droht eine 14-tägige Quarantäne. Malta akzeptiert das Corona-Impfzertifikat der EU und der Schweiz. Dabei muss man mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff durchgeimpft sein. Reisende, die nur über den gelben Impfausweis als Nachweis für die COVID-19 Impfung verfügen, müssen noch am Flughafen einen PCR-Test auf eigene Kosten (120 Euro) vornehmen und sich in ein vorgegebenes Quarantänehotel (100 Euro/Nacht) begeben.  

Darüber hinaus müssen sich alle Urlauber vorab online registrieren, das gilt auch für Kinder ab 5 Jahren. Für die Rückreise nach Deutschland ist ein negativer Corona-Test oder der Nachweis einer Impfung oder Genesung ausreichend.

  • Polen

Bei der Einreise aus EU-Staaten gilt eine zehntägige Quarantäne. Davon befreit sind Einreisende mit einem negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, sowie vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene.

Einkaufszentren, Hotels, Museen und Kunstgalerien sind unter Hygieneauflagen geöffnet. Restaurants dürfen Gäste bedienen, in Innenräumen aber nur mit 75 Prozent Kapazität. Weil Geimpfte bei den Kapazitätsbeschränkungen nicht mitgezählt werden, bekommen sie leichter ein freies Hotelzimmer oder einen freien Tisch. Fitnessstudios und Hallenbäder sind in Betrieb. Bei Feiern sind maximal 150 Gäste erlaubt. In Innenräumen sowie in Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht.

  • Schweden

Schweden hat keine Einschränkungen für Reisende aus Deutschland und anderen EU-Ländern, aber man muss einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist, wenn man weder geimpft noch genesen ist. Menschen aus dem restlichen Skandinavien sind davon ausgenommen.

In Schweden gibt es keine Maskenpflicht, die geltenden Beschränkungen sind nach wie vor lockerer als in vielen anderen Ländern Europas.

  • Norwegen

Das skandinavische Land, das vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen ist, hat die Bundesrepublik wie einige andere EU-Länder als grün eingestuft. Deutsche Urlauber dürfen also wieder einreisen, ohne in Quarantäne zu müssen. Aber aufgepasst: Wer aus einem grünen Land kommt, aber in einem Land mit strengeren Quarantänebestimmungen zwischenlandet, für den gelten bei der Ankunft die Einreiseregeln für den Ort der Zwischenlandung. Jeder Einreisende mit Ausnahme von Geimpften und Genesenen muss sich zudem anmelden und an der Grenze einen Corona-Schnelltest machen.

Geschäfte und Lokale sind fast überall im Land uneingeschränkt geöffnet. In Bussen und Bahnen muss man einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ab dem 12. September sind die Provinzen Oslo und Viken als Hochrisikogebiete eingestuft.

  • Schweiz

Die Zahl der Corona-Infizierten auf den Intensivstationen steigt rasant, deshalb wird überlegt, die Corona-Auflagen zu verschärfen. Anders als jetzt könnte es dann nötig sein, bei einem Besuch in Restaurants, Bars, Fitnesscentern und Kultureinrichtungen einen Nachweis über eine Genesung, eine Impfung oder ein negatives Testergebnis vorzulegen. Bislang ist dies nur in Diskotheken, Tanzlokalen und bei Großveranstaltungen nötig. Die endgültige Entscheidung steht noch aus. Das EU-Zertifikat wird anerkannt.

In Innenräumen wie Geschäften, Restaurants, Theatern, Sporthallen und im öffentlichen Verkehr gilt Maskenpflicht. Flugpassagiere ohne Zertifikat brauchen zur Einreise einen negativen Corona-Test. Auf dem Landweg ist die Einreise ohne Auflagen möglich.

  • Tschechien

Wer aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich nach Tschechien einreisen will, muss getestet oder seit mindestens 14 Tagen vollständig geimpft sein. Zudem ist vorab ein Online-Meldeformular auszufüllen. Ausnahmen gelten für den Transit- und den kleinen Grenzverkehr.

Getestet, genesen oder geimpft muss auch sein, wer eine Gaststätte, Kino, Schwimmbad oder ein Konzert besuchen will. In Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Eine einfache OP-Maske reicht hier nicht.

  • Türkei

Wegen gestiegener Corona-Neuinfektionen hat die Bundesregierung die Türkei jüngst zum Hochrisikogebiet erklärt. Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen nach der Einreise nach Deutschland in Quarantäne. Wer aus Deutschland in die Türkei reisen will, braucht einen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden).

Geimpfte und Genesene können mit entsprechendem Nachweis einreisen. Bei der Rückreise nach Deutschland muss weiterhin entweder ein negativer PCR-Test, der Nachweis über eine Genesung oder eine vollständige Impfung vorgelegt werden. Cafés, Restaurants und andere Gast-Einrichtungen sind geöffnet, es gibt keine Ausgangsbeschränkungen mehr. Eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit gilt weiter.

Stand: 10.09.2021

(BRISANT/dpa/Auswärtiges Amt/rki)

Zum Thema

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 27. August 2021 | 17:15 Uhr

Das könnte sie auch interessieren