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Wir gratulieren zum Weltkatzentag: Es lebe der Stubentiger! Bildrechte: dpa

Zum Weltkatzentag:Neun erstaunliche Fakten rund um Katzen

Stand: 08. August 2022, 18:43 Uhr

Das beliebteste Haustier der Deutschen? Richtig, die Katze! Allein 2021 lebten rund 16,7 Millionen Katzen in deutschen Haushalten. Im europaweiten Vergleich sind die Deutschen damit Katzen-Liebhaber Nummer eins. Grund genug, den heutigen Weltkatzentag mit neun kuriosen und überraschenden Fakten rund um den Stubentiger zu feiern.

Sie sind eigensinnig, grazil, haben sieben Leben, sind wunderschön und wissen ganz genau, wie sie den Menschen an der Nase herumführen können: Katzen. Kein Wunder, dass die Tiere seit jeher in vielen Kulturen gott-ähnlich verehrt werden. Doch wussten Sie auch, dass Katzen einen viel schnelleren Herzsschlag als wir Menschen haben? Oder, dass es schätzungsweise 720 Millionen Haus- und Streunerkatzen auf der ganzen Welt gibt? Diese und noch weitere spannende Fakten zu Deutschlands Lieblings-Tier gibt es hier: 

1. Katzen schnurren über tausendmal pro Minute

Wer liebt es nicht, wenn seine Katze zufrieden schnurrt? Kaum zu glauben, aber wahr: Durchschnittlich schnurren Katzen rund 1.500 Mal pro Minute. Und das kann viele Bedeutungen haben, denn Katzen schnurren nicht einfach so. Hier die vier häufigsten Gründe:

  • Die Katze ist zufrieden. 

  • Die Katze ist aufgebracht und versucht sich selbst zu beruhigen.

  • Die Schwingungen unterstützen Heilungsprozesse und lockern Muskeln. 

  • Schnurren ist eine Aufforderung zur Bedürfnisbefriedigung. Einfacher gesagt: Streichel mich!

2. Katzen miauen auf 60 verschiedene Arten 

Katzen sind besonders stimmliche und kommunikative Tiere. Um ihre Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken, verwenden sie Miauen, Schnurren, Fauchen, Jaulen oder Knurren. In Summe verfügen Katzen über mehr als hundert verschiedene Töne, darunter allein fast 60 Arten "Miau zu sagen". Jetzt müsste man nur noch ihre Sprache verstehen …

3. Eine Katze hat in jedem Ohr 32 Muskeln

Um ihre Öhrchen zu bewegen, haben Katzen ganze 32 Muskeln – pro Seite! Zum Vergleich: Ein Mensch hat nur sechs Muskeln. Doch diese Muskeln brauchen Katzen auch, denn mit ihren Ohren kommunizieren sie.

Sind die Lauscher nach vorn gedreht, befindet sich die Katze in Alarmbereitschaft. Flach angelegt bedeutet es, dass es dem Stubentiger nicht gut geht oder er ängstlich ist. Übrigens: Insgesamt hat eine Katze rund 500 verschiedene Muskeln, die es ihr ermöglichen, sich so katzentypisch flexibel und elegant zu bewegen.

4. Katzen können das Fünffache ihrer Körpergröße springen

So klein und zart manche Katzen sind, so agil und kraftvoll können sie also auch sein. Tatsächlich schlummern in ihnen wahre Kraftpakete. Beweis? Eine durchschnittliche Hauskatze kann ungefähr die fünffache Höhe ihrer eigenen Größe springen. Was hingegen nicht so gut klappt: Klettern.

Katzen können nämlich nicht kopfüber klettern. Die Tiere müssen den Baum genauso wieder runter wie sie raufgekommen sind.

5. Der Schwanz als Stimmungsbarometer

Zur Kommunikation setzt die Katze ihren ganzen Körper ein. Doch woran man am besten die Stimmung einer Katze ablesen kann? Am Schwanz! Ist er nach oben gerichtet, so geht es ihrem Kätzchen ausgesprochen gut. Schwanz oben = Happy Cat. Peitscht der Stubentiger hingegen mit dem Schwanz, ist Voricht geboten. Ihre Katze bereitet sich auf einen Angriff vor.

6. Katzen verschlafen zwei Drittel ihres Lebens

So fit und muskulös Katzen auch sind, so sehr brauchen sie auch ihre Ruhephasen. Im Durchschnitt verschläft eine Katze zwei Drittel ihres Lebens. Träumchen oder Albträumchen? Weitere sechs Stunden verbringt eine Katze übrigens täglich mit Fellpflege.

7. Katzen träumen (wahrscheinlich) wie Menschen

Passend zum Thema konnten Wissenschaftler nachweisen, dass Katzen im Schlaf sehr ähnliche Hirnmuster aufweisen wie Menschen. Daher wird angenommen, dass Katzen träumen können. Fragt sich jetzt nur: Von was träumen Katzen? Vom Fliegen? Mäusen?

8. Die älteste Katze wurde 38 Jahre alt

Laut dem Guinness Buch der Rekorde ist im August 2005 in Texas die älteste Katze der Welt gestorben. Auch die zweitälteste Katze der Welt lebte übrigens in Texas und hatte denselben Halter. Durchschnittlich werden Katzen etwa 15 Jahre alt.

9. Katzen können 15-mal besser riechen als Menschen

Nicht nur der Geruchssinn von Hunden ist erstaunlich ausgeprägt, sondern auch der von Katzen. Tatsächlich können Katzen 15-mal besser riechen als Menschen. Zu verdanken haben sie das ihren 60 Millionen Riechzellen. Bereits neugeborene Katzen haben ein hochentwickeltes Riechvermögen, während ihre Augen und Ohren noch verschlossen sind. Deshalb muss auch ihr Katzenklo immer sauber sein – sonst benutzen sie es nicht. Da sind Katzen konsequent. Andere Gerüche, die Katzen nicht ausstehen können: Teebaumöl, Deos, Räucherkerzen, Zigaretten oder sämtliche Zitrusdüfte.

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Dieses Thema im Programm:Das Erste | BRISANT | 08. August 2022 | 17:15 Uhr