Heruntergelassen Rolltore beim Fleischherstellers Wilke Wurstwaren. Nach zwei Todesfällen durch Keime in Wurstwaren muss der Hersteller die Produktion stoppen
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Listerien-Skandal Nach Todesfällen mit keimbelasteter Wurst: Wilke beantragt Insolvenz

BRISANT | 04.10.2019 | 17:15 Uhr

Nach zwei Todesfällen durch keimbelastete Wurst hat der Hersteller Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens beantragt, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Korbach.

Heruntergelassen Rolltore beim Fleischherstellers Wilke Wurstwaren. Nach zwei Todesfällen durch Keime in Wurstwaren muss der Hersteller die Produktion stoppen
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Weiterer neuer Fakt am Freitag: Fleisch des Herstellers "Wilke" wurde auch unter anderem Namen verkauft. Das wurde von Behörden bislang anders dargestellt. Eine Sprecherin des Großhändlers Metro erklärte, man habe alle Produkte der "Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH" aus dem Sortiment genommen. Darunter seien auch Metro-Eigenmarken gewesen.

Infos für Kunden und Verbraucher

Todesfälle in Südhessen durch Listerien-Keime

In Produkten von Wilke wurden mehrfach Listerien-Keime nachgewiesen. Behörden bringen zwei Todesfälle in Südhessen damit in Verbindung. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg als Aufsichtsbehörde hatte am Mittwoch noch erklärt, es gebe keine Wilke-Waren unter anderem Namen. Daher sei keine Liste der Produkte nötig, die aktuell weltweit zurückgerufen werden.

Ein Transporter der Supermarktkette ''SirPlus'' für abgelaufene und übriggebliebene Lebensmittel fährt bei der Großhandelskette Metro in Berlin-Spandau vor um Lebensmittel abzuholen.
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Metro-Eigenmarke "Aro" aus Wilke-Fleisch

Die Verbraucherorganisation "foodwatch" kritisiert das und hatte erklärt, dass Wilke auch der Hersteller einiger Produkte sei, die Metro unter der Eigenmarke "Aro" vertreibe. Metro betonte, auf eigene Initiative tätig geworden zu sein. Bereits am Mittwoch habe man vor Eintreffen des Rückrufs alle Wilke-Produkte aus den Regalen genommen und die Kunden direkt informiert. Metro nehme zudem bei Eigenmarken zusätzliche Stichproben. Dabei sei Wilke in den vergangenen sechs Monaten nicht auffällig gewesen.

Quelle: dpa

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 04. Oktober 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Oktober 2019, 18:26 Uhr

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