Osteuropa

Bildergalerie Der "antifaschistische Schutzwall"

Am 13. August 1961 ließ die DDR-Regierung über Nacht die Grenzen abriegeln. Fluchtversuche wurden jetzt lebensgefährlich.
Wer seine Wehrpflicht an der DDR-Staatsgrenze ausüben musste, stand unter dem Befehl, bei einem Fluchtversuch auf Menschen zu schießen. Wer einen Fluchtversuch vereitelte, wurde mit Sonderurlaub und Prämien belohnt. Bildrechte: MDR/LOOKS Film & TV GmbH/Bundesarchiv Berlin/Peter Heinz
Am 13. August 1961 ließ die DDR-Regierung über Nacht die Grenzen abriegeln. Fluchtversuche wurden jetzt lebensgefährlich.
Wer seine Wehrpflicht an der DDR-Staatsgrenze ausüben musste, stand unter dem Befehl, bei einem Fluchtversuch auf Menschen zu schießen. Wer einen Fluchtversuch vereitelte, wurde mit Sonderurlaub und Prämien belohnt. Bildrechte: MDR/LOOKS Film & TV GmbH/Bundesarchiv Berlin/Peter Heinz
DDR-Grenzsoldaten transportieren 1966 einen leblosen Körper ab.
Wie viele Menschen an der Mauer tatsächlich starben, dazu gibt es keine verlässlichen Zahlen. Manche Fälle wurden kaschiert, indem andere Todesursachen angegeben wurden. Im Bild transportieren DDR-Grenzsoldaten einen Toten ab. Am 7. Februar 1966 wurde ein DDR-Bürger bei einem Fluchtversuch an der Grenze zum West-Berliner Bezirk Spandau mit mindestens acht Schüssen aus einer Maschinenpistole erschossen. Bildrechte: dpa
Menschen stehen am 01.11.2002 in Berlin vor weissen Kreuzen, die an die Toten an der Berliner Mauer erinnern. Zwischen dem 13. August 1961, dem Tag des Mauerbaus, und dem Ende der DDR 1989 kamen Schätzungen zufolge allein an den Berliner Grenzanlagen insgesamt 239 Menschen ums Leben. Am 09.11.2002 jährt sich der Tag der Öffnung der Berliner Mauer bereits zum 13. mal.
Die weißen Gedenkkreuze, nahe des Berliner Reichstagsgebäudes, erinnern an die Toten an der Berliner Mauer. Zwischen dem 13. August und dem Ende der DDR 1989 kamen allein an den Berliner Grenzanlagen schätzungsweise 239 Menschen ums Leben. Bildrechte: dpa
Ehemalige Grenzanlagen aus Stacheldraht und ein Wachturm, 2002
Entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze sind inzwischen viele Museen und Gedenkstätten entstanden wie etwa in Hötensleben (Bördekreis). In der Gemeinde wird ein Teil der ursprünglichen Grenzbefestigungen zur Erinnerung an die deutsche Teilung erhalten. Bildrechte: dpa
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