Plattenbauten im Osten

Plattenbauten in Ostdeutschland

Einblick in eine Musterwohnung vom Plattenbautyp WBS 70

Das Bad eine Sanitärzelle und innenliegend, ein kleiner Essplatz in der separaten Küche und von erkennbar an den einzelnen Fassadenplatten - das ist die Wohnbauserie 70, die am häufigsten gebaute Platte in der DDR.

Letzte Übergabe von Neubauten 1991 Berlin-Hellersdorf
WBS 70 war die Einheitsplatte der DDR, erstmals bezogen im Frühjahr 1973. Von diesem Typ wurden insgesamt 644.900 Wohneinheiten errichtet. Erkennen kann man den Typ bis heute an den deutlich sichtbaren Fassadenplatten. Bildrechte: dpa
Korridor einer Musterwohnung der Bauart WBS 70 in Berlin-Hellersdorf
In Berlin-Hellersdorf gibt es noch eine original erhaltene 3-Raum-Wohnung vom Typ WBS 70. Die sogenannte Verkehrsfläche (der Platz für die nötigen Wege) in der Wohnung wurde, so weit wie möglich, minimiert. Ebenfalls typisch die Türen ohne Rahmen. Bildrechte: IMAGO
Bad einer Musterwohnung der Bauart WBS 70 in Berlin-Hellersdorf
In allen Wohnung der Wohnbauserie 70 liegen die Bäder innen. Aufgrund ihrer geringen Größe wurden sie als Sanitärzellen bezeichnet. Bildrechte: IMAGO
Küche Musterwohnung Berlin-Hellersdorf.
In der Wohnbauserie 70 ist die Küche vom Wohnbereich abgetrennt. Auch hier nur Platz für die nötigste Ausstattung inkl. eines kleinen Essplatzes. Bildrechte: IMAGO
Schlafzimmer Musterwohnung Berlin-Hellersdorf.
Im Schlafzimmer der Hellersdorfer WBS-70-Musterwohnung. Bildrechte: IMAGO
Wohnzimmer Musterwohnung Berlin-Hellersdorf.
Blick ins Wohnzimmer der Musterwohnung mit originaler Ausstattung. Bildrechte: IMAGO
Jugendzimmer der Museumswohnung WBS 70 in der Hellersdorfer Straße 179 in Berlin
Das kleinste Zimmer: das Kinderzimmer, hier als Jugendzimmer eingerichtet. Bildrechte: IMAGO
Letzte Übergabe von Neubauten 1991 Berlin-Hellersdorf
WBS 70 war die Einheitsplatte der DDR, erstmals bezogen im Frühjahr 1973. Von diesem Typ wurden insgesamt 644.900 Wohneinheiten errichtet. Erkennen kann man den Typ bis heute an den deutlich sichtbaren Fassadenplatten. Bildrechte: dpa
Im Plattenwerk in Leipzig wird die 30.000 Sanitärzelle für Neubauwohnungen der Serie WBS 70 produziert, aufgenommen 1988
Die Sanitärzellen wurden im Plattenwerk gegossen und montiert, inkl. Ausstattung und Rohrbündel. Hier ein Blick ins Plattenwerk Leipzig, wo 1988 die 30.000. Sanitärzelle gefertigt wurde. Bildrechte: dpa
Der Grundriß einer 61 qm großen Drei-Raum-Wohnung vom Typ WBS 70 "wie zu DDR-Zeiten" in einem Plattenbau aus dem Jahre 1986 in Berlin-Hellersdorf
Und hier der Grundriss für die 61 Quadratmeter große 3-Raum-Wohnung der WBS 70. Bildrechte: dpa
Zentrale Bauaustellung DDR 1987
Die Einheitsplatte WBS 70 einmal als gläserne 3-Raum-Wohnung - 1987 auf der Zentralen Bauaustellung der DDR.
(Über dieses Thema berichtete MDR AKtuell auch im TV: 11.08.2017 | 21:45 Uhr.)
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Platten-Fakten

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Wer denkt, der Plattenbau sei eine Erfindung der DDR, liegt falsch. Vielmehr war es die USA, die im Jahr 1902 mit der Konstruktion von Platten begann.

MDR FERNSEHEN Fr 14.10.2011 14:02Uhr 01:44 min

https://www.mdr.de/damals/archiv/video18780.html

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Wie viele Plattenwohnungen gab es eigentlich zu DDR-Zeiten? Und wo in Ostdeutschland stehen heute noch die meisten von ihnen? Hier die interessantesten Fakten.

MDR FERNSEHEN Do 13.10.2011 19:44Uhr 01:24 min

https://www.mdr.de/damals/archiv/video18682.html

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Der Traum von der Platte damals

Baugeschehen in der Inneren Neustadt von Dresden im September 1975.
Dresden 1975: In der Inneren Neustadt werden Plattenbauten hochgezogen. Die Arbeiten sind wie am Fließband organisiert: Verschiedene Bauarbeitertrupps sind auf bestimmte Aufgaben spezialisiert, sie arbeiten Hand in Hand. Die Kosten bleiben durch die Serienproduktion der Bauteile niedrig. Bildrechte: dpa
Vor einem Plattenbau im früheren Ostberliner Stadtbezirk Hellersdorf sitzen im Jahr 1985 junge Frauen auf Klappstühlen und Bänken und sind in Gespräche vertieft, während ihre Kinder im Sandkasten und auf der Wiese vor dem Wohnblock in der Sonne spielen.
Hellersdorf/ Ostberlin 1985: Junge Frauen auf Klappstühlen und Bänken und sind in Gespräche vertieft, während ihre Kinder im Sandkasten und auf der Wiese vor dem Wohnblock in der Sonne spielen. Bildrechte: dpa

Vom Leben in der Platte

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"Ich hab dann ein Imageproblem mit Grünau, wenn sich Bürger nicht an Normen halten."

MDR FERNSEHEN Fr 14.10.2011 14:03Uhr 02:03 min

https://www.mdr.de/damals/archiv/video18782.html

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Der Plattenbau hat viele Freunde - einige erzählen hier, warum sie ihr "Arbeiterschließfach" keinesfalls gegen einen andere Wohnung tauschen würden.

MDR FERNSEHEN Sa 15.10.2011 20:15Uhr 01:42 min

https://www.mdr.de/damals/archiv/video18786.html

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Leben im Plattenbau - was macht das Leben dort reizvoll? Bewohner plaudern aus dem Nähkästchen.

MDR FERNSEHEN Sa 15.10.2011 20:15Uhr 01:23 min

https://www.mdr.de/damals/archiv/video18774.html

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"Ich hab dann ein Imageproblem mit Grünau, wenn sich Bürger nicht an Normen halten."

MDR FERNSEHEN Fr 14.10.2011 14:03Uhr 02:03 min

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Der Plattenbau hat viele Freunde - einige erzählen hier, warum sie ihr "Arbeiterschließfach" keinesfalls gegen einen andere Wohnung tauschen würden.

MDR FERNSEHEN Sa 15.10.2011 20:15Uhr 01:42 min

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Leben im Plattenbau - was macht das Leben dort reizvoll? Bewohner plaudern aus dem Nähkästchen.

MDR FERNSEHEN Sa 15.10.2011 20:15Uhr 01:23 min

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Was man aus der Platte machen kann

Modernisierung durch Rückbau und Umbau

Leer stehende Plattenbauten stellen für viele Städte im Osten eine städtebauliche Herausforderung dar. Sehen Sie hier einige Beispiele für den Rückbau und die Umnutzung der einst grauen Betonblöcke.

Sanierung und Umwandlung einer ehemaligen DDR-Schule in ein Wohnhaus als Eigentumsobjekt für Selbstnutzer in der Elfriede-Tygör-Str. 1-3 in Berlin-Friedrichsfelde
Das könnte Schule machen: In Berlin-Friedrichsfelde wurde ein ehemaliges DDR-Schulgebäude aus dem Jahr 1978 in ein Wohngebäude für Selbstnutzer umgebaut. Bildrechte: Saxum AG
Sanierung und Umwandlung einer ehemaligen DDR-Schule in ein Wohnhaus als Eigentumsobjekt für Selbstnutzer in der Elfriede-Tygör-Str. 1-3 in Berlin-Friedrichsfelde
Das könnte Schule machen: In Berlin-Friedrichsfelde wurde ein ehemaliges DDR-Schulgebäude aus dem Jahr 1978 in ein Wohngebäude für Selbstnutzer umgebaut. Bildrechte: Saxum AG
Umwandlung eines DDR-Plattenbaus in Berlin-Friedrichsfelde in moderne Reihenhäuser
Auch dieser DDR-Mehrzweckbau in Berlin-Friedrichsfelde hatte noch eine Zukunft: Aus der Platte wurden individuelle Eigentumswohnungen. Bildrechte: Saxum AG
Beste Lernbedingungen, auch mit Hilfe eines neuen Computernetzwerkes, haben die rund 600 Gymnasiasten in dem Hundertwassergymasium "Martin Luther" in Wittenberg
Villa Kunterbunt statt tristes Grau: Anfang der 1990er-Jahre überlegten Schüler des Luther-Melanchton-Gymnasium in Wittenberg im Kunstunterricht, wie man ihre Schule - ein Plattenbau vom Typ "Erfurt II" aus dem Jahr 1975 - verschönern könnte. Sie erarbeiten eigene Enwtwürfe und wenden sich schließlich direkt an den Architekten Friedensreich Hundertwasser in Wien. Der Künstler nahm sich des Projekts an und machte aus dem tristen Plattenbau einen bunten Blickfang. Bildrechte: dpa
Berlin: Der zurückgebaute Wohnblock Havemannstraße 3-5 (vorn) nach der Übergabe der Schlüssel für die erste neue Wohnung im Gebiet "Ahrensfelder Terrassen" in Berlin-Marzahn am 09.08.2004
Weniger ist mehr: In Berlin-Marzahn wurden 16-Geschosser quasi geköpft. Jetzt wohnen Mieter in Zwei- und Dreigeschossern. Bildrechte: dpa
Mehrfamilien-Plattenbau der ehemaligen DDR, neu gestaltet und saniert
Freundliche Farben und aufgelockerte Fassaden: Im Zwickauer Stadtteil Eckersbach wurde die Wohnqualität durch die Renovierung der alten Plattenbauten verbessert. Bildrechte: dpa
Ein rotgestrichener sanierter Plattenbau in der Rautenstraße im thüringischen Nordhausen.
Für die Thüringer Landesgartenschau 2004 in Nordhausen wurden in der Innenstadt mehrere, aus DDR-Zeiten stammende, Plattenbauten saniert und neu gestaltet. Bildrechte: MDR/Dirk Reinhardt
Ein rot und weiß gestrichener sanierter Plattenbau in der Rautenstraße im thüringischen Nordhausen.
Auch diese ehemaligen Plattenbauten unterhalb des Landesgartenschau-Geländes in Nordhausen wurden umgestaltet. Bildrechte: MDR/Dirk Reinhardt
Sanierte und umgebaute Plattenbauten in der Töpferstraße im thüringischen Nordhausen.
Auch hier kam Farbe ins Spiel: weitere sanierte Plattenbauten im thüringischen Nordhausen. Bildrechte: MDR/Dirk Reinhardt
Nach der "kosmetischen" Behandlung: Plattenbauten präsentieren sich in neuem Look
Manchmal reicht schon eine kleine "kosmetische" Behandlung, um den Plattenbauten einen neuen Look zu verpassen wie hier im Neubaugebiet Schwerin-Lankow.
(Über dieses Thema berichtete der MDR auch im TV: Thüringenjournal | 21.04.2017 | 19:00 Uhr.)
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Platte XXL
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Dass man in einer normalen Plattenbauwohnung fast schon in eine andere Welt abtauchen kann, zeigt diese Bewohnerin mit ihrer Vorliebe zum Gründerzeit-Stil.

MDR FERNSEHEN Sa 15.10.2011 20:15Uhr 01:27 min

https://www.mdr.de/damals/archiv/video18670.html

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Platte XXL
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Gemütliche Zimmer, ein Wintergarten und Platz für Fitness - besuchen Sie hier ein Paar, das völlig zufrieden ist mit seiner Wohnung in der "Platte".

MDR FERNSEHEN Sa 15.10.2011 20:15Uhr 02:14 min

https://www.mdr.de/damals/archiv/video18668.html

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Platte XXL
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Vom typischen Plattenbau ist hier nicht mehr viel zu sehen. Diese Modellwohnung einer Genossenschaft demonstriert, wie die Plattenwohnung der Zukunft aussehen könnte.

MDR FERNSEHEN Sa 15.10.2011 20:15Uhr 01:34 min

https://www.mdr.de/damals/archiv/video18680.html

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Geschichte

Das Hausbuch in der DDR: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

In der DDR musste ab 1951 in jedem Wohnhaus ein sogenanntes Hausbuch geführt werden. Darin wurden sämtliche Mieter eingetragen sowie deren Besucher. Regelmäßig wurde das Hausbuch vom zuständigen ABV kontrolliert.

Plattenbauten DDR in der Dämmerung
In der DDR existierte seit Anfang der 1950er-Jahre eine eigentümliche Praxis: In Gemeinden ab 5.000 Einwohnern gab es in jedem Wohnhaus ein eigenes kleines Buch... Bildrechte: Mahmoud Dabdoub / MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Plattenbauten DDR in der Dämmerung
In der DDR existierte seit Anfang der 1950er-Jahre eine eigentümliche Praxis: In Gemeinden ab 5.000 Einwohnern gab es in jedem Wohnhaus ein eigenes kleines Buch... Bildrechte: Mahmoud Dabdoub / MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
DDR-Hausbuch im Museum der Volkspolizei in Dresden
Das sogenannte Hausbuch. Auch in Gemeinschaftsunterkünften wie etwa Studenten- oder Arbeiterwohnheimen war das Führen eines Hausbuchs gesetzlich vorgeschrieben. Bildrechte: IMAGO
Hausbuch
Erfasst wurden im Hausbuch sowohl die ständigen Mieter als auch deren Besucher. Grundlage dafür war die gesetzliche Meldeordnung des Ministeriums des Innern vom 6. September 1951. (Im Bild: Hausbuch eines Mietshauses in Leipzig in den 1970er-Jahren.) Bildrechte: Dörte Hanisch
Hausbuch
Die ersten Seiten des Hausbuches waren für die Mieter bestimmt. Erfasst wurden: Name, Geburtsort, Geburtsdatum, Beruf, Personalausweisnummer, Staatsangehörigkeit und genaue Lage der Wohnung im Haus (etwa 1. Stock, links). (Im Bild: Hausbuch eines Mietshauses in Leipzig in den 1970er-Jahren.) Bildrechte: Dörte Hanisch
Hausbuch aus DDR-Zeiten
Die hinteren Seiten des Hausbuches waren für die Eintragungen der Besucher des Hauses bestimmt. Alle Besucher aus der DDR, die sich länger als drei Tage im Haus aufhielten, mussten eingetragen werden; Besucher aus dem Ausland mussten sich hingegen sofort anmelden. (Im Bild: Hausbuch aus den 1980er-Jahren.) Bildrechte: dpa
Hausbuch
Vermerkt wurden generell: persönliche Daten sowie die Länge des Besuchs. Bei Besuchern aus dem Ausland musste auch das Datum der Einreise in die DDR erfasst werden. (Im Bild: Hausbuch eines Mietshauses in Leipzig in den 1970er-Jahren.) Bildrechte: Dörte Hanisch
Altes Hausbuch aus DDR-Zeiten - Hier mussten alle Bewohner und Besucher eines Wohngebäudes eingetragen werden.
Geführt wurde das Hausbuch von einem sogenannten Hausvertrauensmann. Das war bei kommunal verwalteten Häusern ein (natürlich politisch zuverlässiger) Mieter, bei privaten Häusern in der Regel der Eigentümer. Bildrechte: IMAGO
ABV steht an Straßenecke
Die Hausbücher waren natürlich ein Instrument des Staates, um seine Bürger zu überwachen. Alle acht Wochen wurden die Hausbücher vom zuständigen Abschnittsbevollmächtigten (ABV) eingesehen und überprüft. Auch Volkspolizei und Staatssicherheit nutzten die Hausbücher bei ihren Ermittlungen - gaben Hausbücher doch darüber Auskunft, wer von wem wie oft und lange besucht wurde. (Im Bild: ABV in den 1970er-Jahren in Leipzig.) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Hausbuch
"Die Verletzung der Meldepflicht" galt als "strafbare Handlung". 150 Mark waren bei geringen Verstößen fällig, im schlimmsten Fall konnte auch eine Haftstrafe von bis zu sechs Wochen verhängt werden. Vorbild für die DDR-Hausbücher waren übrigens die Hausbücher in der UdSSR. Dort hießen sie domowaja kniga. Das deutsche Wort ist eine Lehnübersetzung aus dem Russischen. (Im Bild: Hausbuch eines Mietshauses in Leipzig in den 1970er-Jahren.)
(Über dieses Thema berichtete MDR im TV auch in "Wortschatz DDR", 15.10.2011, 14.20 Uhr.)
Bildrechte: Dörte Hanisch
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Über dieses Thema berichtete der MDR auch im TV:

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MDR um 4 | 06.11.2017 | 16:00 Uhr