SED-Führung

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Markus Wolf spricht auf der Demonstration am 4.11.1989 in Berlin 4 min
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Heinz Keßler, ehemaliger DDR-Verteidigungsminister (1987)
"Es hat nie, nie einen Schießbefehl gegeben", beteuerte Verteidigungsminister Heinz Kessler 1988 in einem Interview mit der "taz", "und den gibt es auch heute nicht." Aber das war gelogen, "Befehl 101" hieß die streng geheime Anordnung des Politbüros. 1993 musste sich Kessler, der dem Politbüro seit 1986 angehörte, wegen der Todesschüsse an der innerdeutschen Grenze vor Gericht verantworten - 6 ½ Jahre Gefängnis, lautete das Urteil. Nach fünf Jahren wurde Kessler aus der Haft entlassen. Kessler, Jahrgang 1920, lebt heute, hoch betagt, in Berlin und ist seit 2009 Mitglied der DKP. Bildrechte: dpa

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