Mann vergräbt Funksonde
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Echt | MDR FERNSEHEN | 20.02.2018 | 21:15 Uhr Operation Hamster - Ein Meisterstück der Spionageabwehr

Oktober 1988: Ein kalter, nasser Herbsttag in einem Waldstück, gleich in der Nähe eines strategisch wichtigen Objektes der Nationalen Volksarmee. Ein Mann in Zivil taucht auf, verschwindet im Gebüsch und vergräbt eine mysteriöse Kiste, die aussieht wie eine Autobatterie mit zwei Antennen.

Mann vergräbt Funksonde
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So beginnt eine der ungewöhnlichsten Spionagegeschichten des Kalten Krieges. Denn, was hier vor fast 30 Jahren vergraben wird, ist ein US-amerikanischer High Tech-Spion. Der automatisch funkende Sender schickt seine gesammelten Informationen einmal pro Woche - meistens Sonntagvormittag - zu einem Satelliten und verrät damit den Amerikanern, wann hier Truppen- oder Waffentransporte stattfinden.
Die Spionageabwehr der Staatssicherheit kommt dahinter. Sie will diesen geheimen technischen Spion finden - koste es, was es wolle...
ECHT erzählt, wie dieser „Spion“ überhaupt entdeckt und enttarnt werden konnte, trifft exklusiv Mitarbeiter der ehemaligen DDR-Spionageabwehr, die zum ersten Mal vor die Kamera treten und von der Suche nach der Spionagetechnik berichten. Codewort OPERATION HAMSTER, eine noch nie erzählte Geschichte aus der Schattenwelt der Geheimdienste im Kalten Krieg.

Von der Funkboje zum intelligenten Staub

Zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2018, 09:34 Uhr