Einfach genial | 24.04.2018 | 19:50 Uhr Alternative zu Mikroplastik in Kosmetik

In vielen Kosmetikprodukten steckt Kunststoff. Viele Hersteller setzen Silikone, Nylon, Flüssigkunststoffe oder kleine Plastik-Teilchen als Peelingkörper ein. Beim Waschen und Pflegen landet so Tag für Tag Mikroplastik in unserem Abwasser – und langfristig auch in unseren Meeren.

Eine Kosmetik-Creme wird auf eine Hand aufgetragen.
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An einer Lösung dieses Problems forscht auch das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen in Halle an der Saale. Zwei Jahre haben die Wissenschaftler hier die Reinigungswirkung von umweltfreundlichen Peelingkörpern untersucht. Sie fanden natürliche Alternativen, die auch in industriell hergestellter Kosmetik eingesetzt werden können: von der Firma CFF entwickelte Zelluloseflocken, die in ein festes Granulat verwandelt werden. Die Zellulosepartikel aus Buchenholz können biologisch abgebaut werden. In verschieden Größen sind sie eine Alternative für Peelings, Duschgels, Cremes und Makeup-Produkten.

Ansprechpartner Michael Kraft
Tel.: 0345 5589204
E-Mail: presse@imws.fraunhofer.de

Judith Ryll
Tel.: 036783 882280
E-Mail: judith.ryll@cff.de

ein Häufchen aus winzigen Zelluloseflocken
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Einfach genial | 24. April 2018 | 19:50 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. April 2018, 22:14 Uhr