Einfach genial | 05.12.017 | 19:50 Uhr Notfallübung auf der neuen ICE-Strecke

Korrektur: Im Beitrag zur Notfallübung im Tunnel Silberberg wird gesagt: "Bei hohen Temperaturen kann der Beton brüchig werden und das gesamte Bauwerk einstürzen." Diese Information haben wir von der Feuerwehr vor Ort bekommen. Die Deutsche Bahn beteuert, dass das Tunnelbauwerk auch bei hohen Temperaturen nicht einstürzen kann. Schlimmstenfalls können sich Betonteile aus der Wand lösen.

Am 10. Dezember 2017 wird die neue ICE-Highspeed-Strecke zwischen Berlin und München eröffnet. 29 Brücken und 22 Tunnel wurden gebaut, um Fahrzeiten zwischen den beiden Städten deutlich zu verkürzen. Mit den ICE-Sprintern, die dreimal an Tag in jede Richtung starten, dauert die Fahrt dann nur noch knapp vier Stunden dauert.

Einsatzkräfte führen eine Übung an einem ICE durch.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Vor der Freigabe des letzten Teilstücks der Strecke im Thüringer Wald findet noch eine große Notfallübung statt. Rettungskräfte proben das Vorgehen bei einem Zugunglück. "Einfach genial" ist im Tunnel Silberberg in der Nähe von Ilmenau hautnah dabei. 850 Einsatzkräfte aus acht verschiedenen Landkreisen und  60 Statisten der Bundespolizei üben nach einem  neuen Rettungskonzept, das die Bahn und das Thüringer Innenministerium zusammen entwickelt haben.

Einsatzkräfte führen eine Übung an einem ICE durch.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Einfach genial | 05. Dezember 2017 | 19:50 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. Dezember 2017, 13:31 Uhr