Einfach genial | 13.03.2018 | 19:50 Uhr Ein Waschbeutel für saubere Meere

Bei jeder Wäsche von synthetischer Kleidung brechen kleine Plastikfasern vom Stoff ab und gelangen ins Abwasser. Weil Kläranlagen diese nur Mikrometer großen Partikel nicht herausfiltern können, gelangen die Kunststoff-Teilchen in Flüsse und Meere.

Waschbeutel
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Zwei leidenschaftliche  Wassersportler und Gründer einer Surfladenkette wollen dieses Problem angehen. Sie haben einen Waschbeutel entwickelt, der die winzigen Fasern auffängt. Ihre Erfindung besteht aus einem Hightech-Material, das zum einen dafür sorgt, dass nicht so viele Fasern von der Kleidung abbrechen, und zum anderen, die Fasern, die doch abbrechen im Beutel aufgefangen werden. Das Deutsche Textilforschungszentrum hat nachgewiesen, dass etwa 70 Prozent der Fasern mit der Erfindung zurückgehalten werden. Inzwischen interessieren sich auch Bekleidungs- und Waschmaschinenhersteller für den Waschbeutel. Ein Teil der Erlöse vom Verkauf gehen an die "Stop! Plastic Academy", die Aufklärung zum Thema Mikroplastik betreibt.

Ansprechpartner Oliver Spies, Alexander Nolte
Telefon: 0211 46861604
E-Mail: us@guppyfriend.com

Waschbeutel
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Einfach genial | 13. März 2018 | 19:50 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2018, 21:19 Uhr