Einfach genial | 19.06.2018 | 19:50 Uhr Wasserrettung per Drohne

Restube nennt sich die Erfindung von Christopher Fuhrhop, die wir vor zwei Jahren schon einmal vorgestellt haben. Dabei handelt es sich zunächst um eine kleine Tasche, die um die Hüfte geschnallt wird. Sie soll Wassersportlern im Notfall das Leben retten. Beim Ziehen an einer Schnur öffnet sich nämlich eine Gaspatrone und füllt eine Stoffboje innerhalb von einer Sekunde mit Luft.

Janett Eger steht an einem See neben einem Mann, der eine Rettungsdrohne hält. Davor ist eine aufgeblasene gelbe Rettungsboje zu sehen.
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Jetzt hat das Restube-Team die Idee weiterentwickelt. Erstmalig wird die Rettungsboje in dieser Saison an einigen Ostseestränden bei der Wasserrettung per Drohne eingesetzt. Dabei wird die Boje mit Hilfe einer Drohne dorthin gebracht, wo ein Mensch auf dem Wasser in Not geraten ist. Zielgenau muss der Drohnenpilot sie platzieren. Die Boje bläst sich selbst auf, sobald sie aufs Wasser trifft. Das System ersetzt nicht den Rettungsschwimmer. Der startet zeitgleich mit dem Fluggerät per Boot, um den in Not Geratenen zu bergen. Es kann beiden aber Zeit verschaffen.

Ansprechpartner Christopher Fuhrhop
Tel.: 0721 4869010
E-Mail: info@restube.eu

Rettungsdrohne
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Einfach genial | 19. Juni 2018 | 19:50 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. Juni 2018, 09:55 Uhr