Einfach genial | 12.12.017 | 19:50 Uhr Keine 10-qm-Wohnfäche: das Tiny House

Wohnen in einem Haus, das man auf einem Anhänger aufladen kann, um nicht an eine Stadt gebunden zu sein? Und das auch noch ökologisch? Mit dem "Tiny House" - auf deutsch: winziges Haus - ist das für Minimalisten, die sich auf das nötigste Mobiliar beschränken können und wollen, möglich. Anschauen kann man sich die Wohnraum-Platzsparer derzeit auf dem Gelände des Bauhaus-Campus in Berlin. Die sogenannten Tiny Houses sind Teil eines Experiments. Es geht um die Frage: "Wie wollen wir in Zukunft leben?" Die winzigen Häuser sollen eine Alternative zu überteuerten Mietwohnungen darstellen und ein umweltfreundliches Leben ermöglichen.

Auf 9,5 Quadratmeter befindet sich im Haus des Berliner Industriedesigners Raphael Behr, alles was man auch sonst zum Wohnen braucht: Küche, Schlafplatz für zwei Personen, Bad und sogar eine kleine Galerie zum Arbeiten und Entspannen. In seinem Haus hat er viele praktische Dinge installiert. Zu den eingebauten Innovationen zählen eine Dusche, die Regenwasser recycelt und mit nur zehn Litern Wasser auskommt und eine Trockentoilette, die gar kein Wasser braucht. Solarpanels und ein  Hochleistungs-Akku sorgen für Strom, eine Infrarot-Heizung für Wärme.

Ansprechpartner Raphael Behr, Amelie Salameh, Noam Goldstein, Lea Thompson
Tel.: +4915251024349
E-Mail: info@holyfoodshouse.com

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Einfach genial | 12. Dezember 2017 | 19:50 Uhr