Einfach genial | 28.03.2023 | 19:50 Uhr Die mitwachsende Babywäsche

Für ein Kind in drei Jahren nur acht statt 70 Bodies benötigen? Das versprechen die Erfinderinnen der mitwachsenden Babywäsche. Henriette stellt sie neben weiteren neuen innovativen Ideen in "Einfach genial" vor.

Frau an Tisch mit Kinderkleidung
Weniger Einkaufsstress und Material sparen: Henriette schaut sich die mitwachsende Babywäsche genauer an. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Babywäsche für bis zu sechs Kleidergrößen gleichzeitig

Zwei Erfinderinnen haben einen Babybody entwickelt, der mitwächst. Er besteht zu 70 Prozent aus Merinowolle und zu 30 Prozent aus Seide. Die Naturfasern sind antibakteriell, schmutzabweisend und vor allem sehr dehnbar. Durch dieses Material, eine spezielle Stricktechnik und einen neuen Schnitt kann der Body bis zu sechs Kleidergrößen des Babys abdecken.

Mit der Erfindung braucht das Kind im Alter von null bis drei Jahren – nach Auskunft der Erfinderinnen – nur acht Bodys, statt bisher 70. Das spart Ressourcen und kann sich – trotz höherer Anschaffungskosten – durch die lange Tragezeit rechnen.

Kontakt: Katharina Costa und Liesa Eschemann
E-Mail: hello@kalumi.shop
Tel.: 0176 70386975

Neues für den Garten: Mischmaschine für Anzuchterde

Ein Hobbygärtner und Tüftler hat eine Mischmaschine für Anzuchterde gebaut. Sie besteht aus einem Dachrinnenrohr, PVC-Platten und einem Ablaufstutzen. Ein großer Vorteil: Die Komponenten lassen ohne Anstrengung homogen mischen.

Der Erfinder bezeichnet sich selbst als "schlauen Faulen". Seit 14 Jahren ist er Stammgast bei "Einfach genial". Er zeigte hier bereits eine Saathilfe, das Umgraben mit Druckluft, ein Gewächshaus und eine Grabfräse aus einer umgebauten Kettensäge.

Kontakt: Heinz Zündorf
E-Mail: der.schlaue.faule@googlemail.com

Therapieanzug hilft bei neurologischen Bewegungsstörungen

Ein Erfinder aus Schweden hat einen Therapieanzug entwickelt, der Menschen mit spastischer Lähmung oder anderen neurologischen Bewegungsstörungen helfen soll. Auf der Innenseite des Anzugs sind Elektroden. Diese geben zum Ausgleich neurologischer Fehlfunktionen gezielt individuell eingestellte Stromimpulse ab.

Der Anzug muss eine Stunde am Tag getragen werden, die Wirkung halte dann mehrere Stunden an. Zurzeit laufen internationale Studien, um den Nutzen zu untersuchen. Der Anzug wird bereits in der Praxis eingesetzt. Eine Patientin lebt in Limbach-Oberfrohna. Sie nutzt den Anzug seit einiger Zeit und kann seit dem wieder Dinge tun, die vorher unmöglich waren

Kontakt: Melanie Kröning
E-Mail: info.neuromobility@ottobock.com

K.O.-Tropfen-Armband vom Prototypen in den Handel

Als "Einfach genial" vor vier Jahren das K.O.-Topfen-Nachweisarmband vorgestellt hat, gab es noch Prototypen. Dann wurde eine größere Laborstudie in Auftrag gegeben. Die hat die Zuverlässigkeit der Anzeige bestätigt. Inzwischen sind die Armbänder in Serienproduktion gegangen und werden in Drogeriemärkten, bei Festivals oder Diskotheken verkauft.

Das Armband funktioniert sehr einfach: Zum Nachweis von K.O.-Tropfen (GHB) muss ein Tropfen des zu testenden Getränks auf das Indikatorfeld aufgebracht werden. Ein Farbwechsel zeigt dann an, ob das Getränk unbedenklich genossen werden kann.

Kontakt: Kim Eisenmann
E-Mail: kim.eisenmann@twinvay.com

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Einfach genial | 28. März 2023 | 19:50 Uhr

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