Der Osten – Entdecke wo du lebst | 16.04.2019 | 21:00 Uhr Feuer, Wasser, Dampfmaschine - Die Lößnitzgrundbahn

Ein Film von Ulrich Liebeskind

Seit 1884 dampft die Schmalspurbahn selbstverständlich und pünktlich zwischen Radebeul und Radeburg. Für die einen ist der Zug ein rollendes Museum, für andere ist er Identität, Kulturgut und Heimat. "Lößnitzdackel" nennen die Anwohner ihre Bahn. Ein MDR-Team war wochenlang mit der Dampfbahn im Lößnitzgrund unterwegs und erzählt Geschichten entlang der Strecke.

"Der Zug fährt faktisch über meine Werkbank",

sagt Wolf-Dietrich Poralla, dessen Werkstatt direkt neben der Strecke liegt. Er restauriert Harfen und weiß um die Bedeutung des "Lößnitzdackels", der nach dem Zweiten Weltkrieg eine "Hamsterbahn" war. Auch seine Familie fuhr mit dem Zug nach Radeburg, um bei den dortigen Bauern Lebensmittel einzutauschen.

Einst wichtige Transportbahn, heute Touristenattraktion

Die Eisenbahnstrecke von Radebeul nach Radeburg ist etwa 16,5 Kilometer lang. Die Schmalspurbahn transportierte jahrzehntelang in Güterwaggons Waren und Rohstoffe und die Menschen nutzten sie, um zur Arbeit zu kommen. Heute zuckeln vor allem Schüler und Touristen durch den Lößnitzgrund - immerhin etwa 230.000 Fahrgäste im Jahr.

Die Strecke der Lößnitzgrundbahn:

Neben dem fahrplanmäßigen Verkehr gibt es seit 1974 einen Traditionszug auf der Strecke. Die Mitglieder des Traditionsbahnvereins suchen nach Originalteilen und alten Reisezugwagen, um diese wieder originalgetreu aufzubauen.

Ein Stück Heimat auf Schienen

Winzer Karl Friedrich Aust liebt diesen regelmäßigen Dampfverkehr am Fuß der Weinberge. Seine Erinnerungen an den Zug reichen bis in die Kindheit zurück:

Moni unterwegs im Weinberg in Radebeul.
Winzer Karl Friedrich Aust Bildrechte: MDR/Monika Werner

Vor allem ist es dieser Kohlerauch gewesen, von dem Koks, was die damals hatten. Das ist ein unverkennbarer Geruch. Und dieser Klang, wenn die dann tutet und hier durch das Tal fährt. Irgendwann später sieht man ein bisschen den Rauch aufsteigen – so, als könnte es nie anders sein.

Den Dampf reguliert Lokführer Wolfgang Hennig. Er hat sein halbes Leben auf der Lok verbracht. Ein bisschen wehmütig steht er nach 37 Jahren zum letzten Mal auf seinem Führerstand, bevor er in den Ruhestand geht. Auch ihn begleitet der Film.

Fakten zur Lößnitzgrundbahn Länge: 16,55 km
Stationen: 11
Spurweite: 750 mm
Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
Bauwerke: 19 Brücken, 210 m langer Damm durch den Dippelsdorfer Teich
Betreiber: SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH

Quelle: Verkehrsverbund Oberelbe

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Preßnitztalbahn am Wasserhaus in Steinbach bei Nacht.
Die Preßnitztalbahn im Erzgebirge ist eine dampfbetriebene Museumsbahn im Stil der 1970er-Jahre. Bildrechte: MDR/Armin Peter Heinze
Die Preßnitztalbahn (Museumsbahn zwischen Steinbach und Jöhstadt) im Bahnhof Schössel
Seit 1992 dampft sie wieder – inzwischen auf acht Kilometern Länge. Bildrechte: MDR/Armin-Peter Heinze
Die Preßnitztalbahn  (Museumsbahn zwischen Steinbach und Jöhstadt) kurz vor Schmalzgrube.
1988 wurde die "Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn" gegründet, aus der 1990 ein gemeinnütziger Verein entstand. Dieser realisiert den Wiederaufbau und Betrieb der inzwischen acht Kilometer langen Strecke zwischen Steinbach und Jöhstadt. Die Dampfzüge verkehren von Mai bis Oktober, im Advent und in den Winterferien an jedem Wochenende, Ostern und auf Bestellung. Bildrechte: MDR/Armin-Peter Heinze
Fichtelbergbahn
Heutiger Betreiber der Fichtelbergbahn ist die SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG). Zum Fuhrpark der SDG gehören aktuell 29 Lokomotiven. Bildrechte: Jens Klose/SDG
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Von 1984 bis 1986 wurde die Schmalspurbahn schrittweise stillgelegt und gegen den Willen der Bevölkerung abgebaut. Bildrechte: MDR/Armin Peter Heinze
Die Brockenbahn vor dem Gipfel des Brocken
Der Harz wurde ab 1887 von Schmalspurstrecken erschlossen. Noch heute verkehren die Harzquer-und Brockenbahn und die Selketalbahn. 1973 wurde das gesamte Schmalspurnetz im Harz unter Denkmalschutz gestellt und bis 1984 sogar die komplette Selketalbahn von Straßberg nach Stiege wieder aufgebaut. Bildrechte: Dirk Bahnsen/HSB
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Heute betreibt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) das 140 km lange Streckennetz. Zum Fuhrpark der HSB gehören u.a. 25 Dampflokomotiven, sechs Diesellokomotiven, zehn Triebwagen und eine Vielzahl historischer Reisezugwagen. Bildrechte: Dirk Bahnsen/HSB
Lößnitzgrundbahn
Vor den Toren Dresdens, zwischen Radebeul Ost und Radeburg, schnauft der dampfbetriebene "Lößnitzdackel", wie die Bahn gern bezeichnet wird, gemütlich vorbei an den Weinbergen der Hoflößnitz. Bereits 1884 wurde sie als vierte Schmalspurbahnstrecke der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen mit einem Festzug eingeweiht. Bildrechte: Michael U. Kratzsch-Leichsenring/SDG
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Im Jahr 1920 übernahm die Deutsche Reichsbahn die 16,55 Kilometer lange Strecke. Heute wird sie von der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft betrieben. Die Dampfzüge überqueren dabei mit beschaulichen 25 km/h Höchstgeschwindigkeit 19 Brücken und einen 210 Meter langer Damm durch den Dippelsdorfer Teich. Bildrechte: Michael U. Kratzsch-Leichsenring/SDG
Fichtelbergbahn
Seit 1897 verkehrt die Fichtelbergbahn, eine dampfbetriebene Schmalspurbahn im Erzgebirge, täglich zwischen Cranzahl und dem Kurort Oberwiesenthal, der höchst gelegenen Stadt Deutschlands. Auf einer Länge von 17,35 Kilometern überwindet die Bahn einen Höhenunterschied von 238 Metern und überquert dabei u.a. ein 23 Meter hohes und 110 Meter langes Viadukt. Bildrechte: Michael U. Kratzsch-Leichsenring/SDG
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Bereits seit 1890 befördern die Dampfloks der Zittauer Schmalspurbahn Urlauber und Tagesgäste in das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, das Zittauer Gebirge. Vom Bahnhof unweit des historischen Zittauer Stadtzentrums erreicht man die Kurorte Oybin und Johnsdorf. Bildrechte: T. Schwarze/SOEG
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Als besondere Attraktion kann man im Bahnhof Bertsdorf die Doppelausfahrt zweier Dampfzüge erleben. Neben den Dampflokomotiven haben die Zittauer Schmalspurbahnen auch einen historischen Dieseltriebwagen VT 137 322 und viele aufgearbeitete historische Reisezugwagen im Fuhrpark. Bildrechte: M. Bergelt/SOEG
Döllnitzbahn
Der "Wilde Robert", wie die Döllnitzbahn liebevoll genannt wird, verkehrt auf der 20 Kilometer langen Strecke zwischen Oschatz, Mügeln und Glossen/Kemmlitz. Bereits 1884 wurde die Eisenbahn von Oschatz nach Mügeln eröffnet ­- vor allem für den Transport von Zuckerrüben. Als Besonderheit überlebte diese Bahn abseits jedes Tourismus durch den enormen Güterverkehr die DDR.

Bildrechte: Denise Zwicker/Döllnitzbahn GmbH
Döllnitzbahn
Der "Wilde Robert" beförderte aber nicht nur landwirtschaftliche Produkte. Bis zum Jahr 2001 transportierte er auch Kaolin, ein Rohstoff für die Papier- und Porzellanherstellung, der in der Region um Kemmlitz abgebaut wird. Heutzutage können die Besucher jeden letzten Sonntag und zu vielen Sonderfahrten und Veranstaltungen Eisenbahnromantik mit der Döllnitzbahn erleben. Bildrechte: Denise Zwicker/Döllnitzbahn GmbH
Weißeritztalbahn
Die Weißeritztalbahn führt von Freital bei Dresden durch den reizvollen Rabenauer Grund und entlang der Talsperre Malter in den 350 Meter höher gelegenen Kurort Kipsdorf. Die 1883 eröffnete 26 km lange Strecke ist Deutschlands älteste noch im öffentlichen Betrieb befindliche Schmalspurbahn. Bildrechte: Michael Findeisen/ SDG
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Geschichte

Preßnitztalbahn am Wasserhaus in Steinbach bei Nacht.
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | 16. April 2019 | 21:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. April 2019, 16:54 Uhr

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