Zielitz Bilder aus der Geschichte des Kaliwerks

Verdacht des Baus von Raketenabschussrampen: Stahlkonstruktion unter blauem Himmel
Verdacht des Baus von Raketenabschussrampen
Es war das größte Bergbau-Abenteuer der DDR – der Bau des Kali-Bergwerks Zielitz nördlich von Magdeburg in den 60er Jahren. Die West-Alliierten verdächtigten die Erbauer der Einrichtung von Raketenabschussrampen, als in Zielitz, nur knapp 50 Kilometer von der Westgrenze entfernt, die Bergleute anrückten. Hier die gigantische Konstruktion für den Bau der ersten etwa 800 Meter in die Tiefe reichenden Schächte.
Bildrechte: Gerhard Steinbach
Verdacht des Baus von Raketenabschussrampen: Stahlkonstruktion unter blauem Himmel
Verdacht des Baus von Raketenabschussrampen
Es war das größte Bergbau-Abenteuer der DDR – der Bau des Kali-Bergwerks Zielitz nördlich von Magdeburg in den 60er Jahren. Die West-Alliierten verdächtigten die Erbauer der Einrichtung von Raketenabschussrampen, als in Zielitz, nur knapp 50 Kilometer von der Westgrenze entfernt, die Bergleute anrückten. Hier die gigantische Konstruktion für den Bau der ersten etwa 800 Meter in die Tiefe reichenden Schächte.
Bildrechte: Gerhard Steinbach
Bergwerkschächte als Gefrierschrank: Bergwerker in einem Schacht
Bergwerksschächte als Gefrierschrank 
Es war das größte Bergwerks-Abenteuer der DDR: Die 800 Meter tiefen Schächte wurden von den renommierten Schachtbauern aus Nordhausen geteuft – mit einem spektakulären Verfahren: Um das Eindringen von Grundwasser und damit das Absaufen des Schachtes während der Bauphase zu verhindern, erzeugten die Bergleute mittels Ammoniakinjektionen rund um den künftigen Schacht eine unterirdische Frostwand. Eine Arbeit, hart an der Grenze: Im Hochsommer draußen 30 Grad Celsius, im Inneren der Schächte Minusgrade.
Bildrechte: Schachtbau Nordhausen
Schwarz-weiß-Aufnahme aus dem Inneren eines Bergwerks mit Leitern und Geräten
Das einzige, komplett neue Bergwerk in den beiden deutschen Staaten nach dem 2. Weltkrieg
Es war das größte Bergwerks-Abenteuer der DDR – und eines der teuersten Projekte überhaupt. Ungefähr eine Milliarde DDR-Mark verschlang das Projekt "Kaliwerk Zielitz". Die Erschließung dauert etwa zehn Jahre, 1964 begann man mit der Einrichtung der Baustelle, 1973 ging es mit einem großen Festakt los – das Kaliwerk Zielitz war damals und ist noch heute das modernste Kaliwerk Europas.
Bildrechte: Schachtbau Nordhausen
Wellness in der Börde - das Kali-Bad: Schwarz-weiß-Aufnahme eines großen Schwimmbads mit Gästen
Wellness in der Börde – das Kali-Bad
Es war das größte Bergwerks-Abenteuer der DDR – und das Kaliwerk Zielitz machte aus einem kleinen Dorf eine prosperierende Großgemeinde. Weil das Kaliwerk viel tun wollte für die Belegschaft, und insbesondere für das Schwimmen, erfolgte schon am 1. Mai 1969 der Spatenstich für den Bau eines beheizbaren Schwimmbades mit 50-Meter-Bahn.
Bildrechte: Herbert Riebau, Zielitz
Das Kaliwerk Zielitz 1985: Schwarz-weiß-Aufnahme eines Fabrikgebäudes mit Trabis und Wartburgs davor
Das Kaliwerk Zielitz 1985 
Es war das größte Bergwerks-Abenteuer der DDR – und eines der teuersten überhaupt: Das Vorbild für den modernen und kompakten Kalibetrieb Zielitz schauten sich Kaliexperten der DDR in den 1960er-Jahren in Kanada ab. Kali als Rohstoff für die chemische Industrie und für Düngemittel waren der Exportschlager der DDR. Mit keinem anderen Produkt wurde soviel Westgeld verdient wie mit Kali. Außerdem tauschte die DDR Kali auf der ganzen Welt – gegen Kaffee, Kupfer, Baumwolle oder Reis. 
Bildrechte: Herbert Riebau, Zielitz
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Der Osten – Entdecke wo du lebst | 09. Mai 2020 | 20:00 Uhr