Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz
Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz Bildrechte: IMAGO

MDR FERNSEHEN | "FAKT IST!" aus Dresden am 03.09.2018 | 21:00 Uhr Chemnitz: Wie weiter nach Gewalt und Hetze?

Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz
Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz Bildrechte: IMAGO

Freital, Bautzen, Heidenau... und jetzt auch noch Chemnitz. Diese und andere sächsische Städte sind durch fremdenfeindliche Krawalle und Ausschreitungen in Verruf geraten. Sie haben bundesweit für Schlagzeilen gesorgt und das Image Sachsens als "braune Hochburg" Deutschlands weiter festgeschrieben.

Ist Sachsen auf dem "rechten" Weg?

Ist es aber wirklich gerecht, Sachsen als schwarzes Schaf in der Herde der 16 Bundesländer hinzustellen? Doch es geht weit mehr als um nur das Image. Kaum jemand wünscht sich Zustände wie in Chemnitz in den letzten Tagen. Wie findet die Gesellschaft wieder heraus aus der Radikalisierungsspirale? Welche Verantwortung hat die sogenannte "schweigende Mehrheit"? Welche Verantwortung hat unsere Politik? Und wie sind mediale Berichterstattungen zu bewerten, in denen "die Sachsen" pauschal abstempelt werden?

Über diese Fragen diskutiert FAKT IST!-Moderator Andreas F. Rook mit:

Nancy Gibson, Leiterin der Chemnitzer Musikschule
Bildrechte: Tobias Phieler, Lichtzelt Chemnitz

Nancy Gibson

Nancy Gibson

Die Leiterin Musikschule Chemnitz hatte als gebürtige Kanadiern auch schon mit Ressentiments zu tun und warnt: Sachsen werde jetzt schon gemieden.

Eine sitzende Frau mit kurzem roten Haar.
Bildrechte: imago

Andrea Lein

Andrea Lein

Die Bürgerin aus Chemnitz versteht die Ängste ihrer Mitmenschen - in der Politik wurde vieles schöngeredet.

Christian Hartmann (CDU)

Christian Hartmann (CDU)

Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag sagt: "Wir brauchen Sachlichkeit in der Diskussion und Verständnis für die Bürger."

Toralf Staud
Bildrechte: imago/Future Image

Toralf Staud

Toralf Staud

Der Journalist beschäftigt sich mit Extremismus und wirft Sachsens Politikern Verharmlosung vor.

Petra Köpping
Bildrechte: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

Petra Köpping (SPD)

Petra Köpping (SPD)

Sachsens Integrationsministerin fragt nach den Vorfällen in Chemnitz, wo die Zivilgesellschaft bleibt. Politiker allein könnten den Kampf gegen Rechtsextremismus nicht führen.

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Zuletzt aktualisiert: 03. September 2018, 15:13 Uhr