Biene auf Blüte
Wildbienen finden in "modernen" Vorgärten kaum noch Nahrung Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR FERNSEHEN | "FAKT IST!" aus Erfurt | 25.03.2019 | 22:05 Uhr "Die Krise auf der Wiese - Wer ist schuld am Insektensterben?"

Wie kann das Artensterben gestoppt werden? Welchen Beitrag kann jeder einzelne leisten? Darüber diskutieren wir bei Fakt ist! am Montag mit Landwirten, Imkern, Insektenforschern, Naturschützern, Politikern und Vertretern der chemischen Industrie.

Biene auf Blüte
Wildbienen finden in "modernen" Vorgärten kaum noch Nahrung Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

"Die Landwirtschaft spielt beim Insektensterben als Verursacher eine zentrale Rolle", ist sich der Staatssekretär im Thüringer Umweltministerium Olaf Möller von Bündnis 90/Die Grünen sicher. "Unfair und populistisch" findet Klaus Wagner, der Präsident des Thüringer Bauernverbandes, den Umgang mit der Landwirtschaft. Den Artenschutz in Zukunft zu gewährleisten, sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Schützenhilfe erfährt er vom Präsident des Industrieverbandes Agrar, Helmut Schramm, der ganz andere Schuldige für das Insektensterben ausmacht. Seiner Meinung nach tragen die nächtliche Beleuchtung in den Städten, pflegeleichte Schottervorgärten und Rasenmähroboter entschieden zur aktuellen Problematik bei. Auch die MDR Garten-Expertin Brigitte Goss ist der Meinung: "Artenschutz beginnt schon im eigenen Garten und erfordert ein generelles Umdenken der Menschen." Als Beraterin zahlreicher Kommunen in ihrer bayrischen Heimat dringt sie unter anderem auf eine ökologisch nachhaltige Gestaltung von Grünanlagen.

Wie kann das Artensterben gestoppt werden? Welche Maßnahmen zeigen jetzt schon Erfolge? Welchen Beitrag kann jeder einzelne zum Insektenschutz leisten?

Unsere Moderatoren Dr. Andreas Menzel und Lars Sänger diskutieren über diese und weitere Fragen mit Landwirten, Imkern, Hobbyinsektenforschern, Naturschützern, Politikern und einem Vertreter der chemischen Industrie.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Fakt ist | 25. März 2019 | 22:05 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 22. März 2019, 11:51 Uhr