MDR FERNSEHEN | "FAKT IST!" aus Dresden am 04.05.2020 | 22:05 Uhr | ab 20:15 Uhr im Livestream Mitteldeutschland extra dry: Wie kommen wir mit der Trockenheit zurecht?

Der Blick in die Regentonne ist ernüchternd: Im April hat es in Mitteldeutschland so gut wie gar nicht geregnet. Beete, Äcker, Wiesen und Wälder sind förmlich ausgetrocknet. Droht uns also ein neues Dürrejahr? Wie können wir uns besser an das immer extremere Wetter anpassen?

Staub zieht über eine vertrocknete ehemalige Waldfläche an der Autobahn
Äcker, Wiesen und Wälder sind ausgetrocknet. Besonders Mitteldeutschland leidet unter der anhaltenden Trockenheit. Bildrechte: dpa

Schon wieder diese Trockenheit! Die Gießkanne ist in diesem Frühjahr das wichtigste Arbeitsgerät der Kleingärtner, damit die jungen Pflanzen in den Beeten überleben. Für viele Landwirte droht die neuerliche Dürre, existenziell zu werden. In den Wäldern vermehrt sich der Borkenkäfer. Und in den berühmten Landschaftsparks Mitteldeutschlands müssen die Gärtner zusehen, wie der wertvolle  historische Baumbestand Schaden nimmt.  

 April: zu wenig Regen, zu viel Sonne und Wind

Was ist mit dem Wetter los? Im April, der einst als Regenmonat galt, ist fast kein Tropfen gefallen. Von ein paar Schauern abgesehen, sei auch in den nächsten Tage kein nennenswerter Niederschlag zu erwarten, sagen die Meteorologen. Und auf den Karten erscheint Mitteldeutschland in dunkelroten Farben. Keine andere Region Deutschlands ist derart ausgetrocknet, bis in tiefe Bodenschichten. Wie kommt das?

Droht uns ein dritter Dürresommer in Folge? Und wie sollen wir mit diesen Wetterextremen umgehen? Darüber diskutieren bei "FAKT IST aus Dresden".

Unsere Gäste:

Wettermoderator Sven Plöger
Bildrechte: ARD/Ralf Wilschewski

Sven Plöger

Sven Plöger

ARD-Meteorologe

Gartenexpertin und ehemalige Obstzüchterin in Dresden-Pillnitz Magda-Viola Hanke
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Magda-Viola Hanke

Magda-Viola Hanke

Gartenliebhaberin und ehemalige Obstzüchterin in Dresden-Pillnitz

Wolfram Günther
Bildrechte: MDR/Dennis Williamson

Wolfram Günther (Grüne)

Wolfram Günther (Grüne)

Sächsischer Landwirtschafts- und Umweltminister

Zu Besuch auf dem Hof von Elke Neubert in Beckwitz bei Torgen (Walkmühlenhof). Die Landwirtin hat bisher noch keine Dürrehilfen bekommen.
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

Elke Neubert

Elke Neubert

Landwirtin aus Nordsachsen

Andreas Marx

Andreas Marx

Klimaforscher am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - zugeschaltet aus Leipzig

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