MDR FERNSEHEN | "FAKT IST!" aus Dresden am 07.09.2020 | 22:10 Uhr Deutschland sucht den Superbaum - Wie retten wir unsere Wälder?

Unser Wald ist Lebensraum, Wirtschaftsfaktor und grüne Lunge. Aber ihm geht langsam die Luft aus: Trockenheit und Borkenkäfer haben Tausende Hektar verwüstet. Millionen fließen in den Waldumbau, doch bisher ist keine Rettung in Sicht.

Blick auf den Nationalpark Harz mit teilweise abgestorbenen Fichten.
Bildrechte: dpa

Dass unsere Wälder seit einigen Jahren wegen Trockenheit und Dürre in Gefahr sind, hat sich inzwischen auch bis in die Städte herumgesprochen. Kahl gewordene, braune Gipfel in Harz, Osterzgebirge oder der Oberlausitz verändern ganze Landschaften – das Waldsterben ist nicht mehr zu übersehen.

Der Wald: Erholungsgebiet, Holzplantage und grüne Lunge?

Was dem einen bei der Wanderung auffällt und vielleicht erschreckt, ist für Waldbesitzer existenzbedrohend. Sie sind die Holzlieferanten für unsere Dachgiebel und Möbel. Neben Naherholungsgebiet und Wirtschaftsfaktor, sind Wälder aber auch wichtige grüne Lungen in den heißen Sommern.  So ein Wald muss also viele Bedürfnisse befriedigen. Wie kann er das in Zukunft noch?

Die einen rufen nach mehr "naturnahen" Misch-Wäldern und weniger Eingriffen durch den Menschen - andere sehen darin gefährdete Arbeitsplätze und warnen vor Holzimporten aus dem Ausland. Dass es aber mit der gut verwertbaren Fichte allein so nicht weitergehen kann, ist inzwischen allen klar. Doch erste Erfahrungen mit den neu geförderten Baumsorten sind zwiespältig: Buche, Lärche, Douglasie - auch sie gedeihen oftmals nicht so wie gewünscht.

Über das spannende und umstrittene Thema Wald diskutiert Moderator Andreas F. Rook mit seinen vier Gästen.

Unsere Gäste bei FAKT IST!:

Wolfram Günther (Grüne)

Wolfram Günther (Grüne)

Sächsischer Landwirtschafts- und Umweltminister

Claudia Wünsch
Bildrechte: privat

Claudia Wünsch

Claudia Wünsch

Waldbesitzerin und Forstwirtin aus Ostsachsen

Pierre Ibisch, Professor der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, geht durch den 2018 abgebranntem Stadtwald bei Treuenbrietzen.
Bildrechte: dpa

Pierre Ibisch

Pierre Ibisch

Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

Portrait von Friederike von Beyme
Bildrechte: Friederike von Beyme/privat

Friederike von Beyme

Friederike von Beyme

Waldbesitzerin mit Forstbetrieb aus dem Harz

Kontakt zur Redaktion

Die mit einem * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Sicherheitsabfrage

Bitte geben Sie folgende Zahlen ein:

Die mit einem * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Dieses Thema im Programm: FAKT IST! | 22. Juni 2020 | 22:10 Uhr