Fakt ist! Aus Erfurt Wohlstand, Reichtum, Erbenglück - Für Ostdeutsche ein Wunschtraum

Wie können die großen Vermögens-Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland verringert werden? Wo gibt es die größten Gerechtigkeits-Lücken? Wie sinnvoll wäre ein Grunderbe ? Wohlstand, Reichtum, Erbenglück - Für Ostdeutsche ein Wunschtraum? Unser Thema bei Fakt ist! Aus Erfurt.

Miniaturmenschen stehen auf einem Haufen Münzen.
Bildrechte: Panthermedia

"Wohlstand für alle ist nur mit Anstrengung und Leistung zu haben. Wird zu viel gepampert, wird die Gesellschaft insgesamt schwächer und findet sich in der globalen Wettbewerbssituation nicht mehr zurecht", ist sich der Fraktionsvorsitzende der CDU im Thüringer Landtag, Dr. Mario Voigt, sicher.

Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag
Bildrechte: MDR/Mario Voigt

Fraktionsvorsitzender Mario Voigt, MdL CDU

Mario Voigt, MdL CDU

Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

"Wohlstand für alle ist nur mit Anstrengung und Leistung zu haben."

Für die Soziologin Dr. Jessica Ordemann bedeutet gute Bildung, Lebenschancen zu haben. Daher plädiert sie für eine gezielte Förderung von Bildungsstrukturen. Wie Voigt lehnt auch sie die Idee eines staatlichen "Grunderbes" für 18-Jährige als nicht zielführend ab.

Dr. Jessica Ordemann Soziologin, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) Berlin
Bildrechte: Petra Noelle

Soziologin Dr. Jessica Ordemann

Dr. Jessica Ordemann

Soziologin, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) Berlin

"Die EINE Gerechtigkeitslücke zwischen Ost und West gibt es nicht."

Dr. Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin hingegen wirbt für seine Idee des Grunderbes. Durch die 20.000 Euro für alle 18-Jährigen würden Vermögen zwischen den Generationen umverteilt und die großen Ungleichheiten ein wenig reduziert.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin
Bildrechte: Stefan Bach

Wirtschaftsforscher Dr. Stefan Bach

Dr. Stefan Bach

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin

"Das Grunderbe würde Vermögen zwischen den Generationen umverteilen."

Auch der Ostbeauftragte der Bundesregierung, der SPD-Politiker Carsten Schneider, kann der Idee eines Grunderbes viel abgewinnen. Er will das Geld sogar ohne Auflagen an die jungen Menschen geben. Sie könnten so eine freie Entscheidung fällen, in welche Richtung sie sich in dieser wichtigen Lebensphase bewegen. Generell seien Erbschaften in Deutschland zu gering besteuert, wenn sie jetzt zur Finanzierung eines Grunderbes herangezogen würden, sei das nur gerecht.

Carsten Schneider, MdB SPD Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland
Bildrechte: Inga Haar

Ostbeauftragter Carsten Schneider, MdB SPD

Carsten Schneider, MdB SPD

Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland

"Das Vermögen zwischen Ost und West ist generell ungleich verteilt, diese Ungleichheit wächst von Generation zu Generation."

Wodurch können die großen Vermögens-Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland verringert werden? Wo herrschen die größten Gerechtigkeits-Lücken? Wie sinnvoll wäre ein Grunderbe für alle 18-Jährigen?

Diese und andere Fragen diskutieren der Ostbeauftragte der Bundesregierung Carsten Schneider, SPD, mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Thüringer Landtag Dr. Mario Voigt, dem Wirtschaftswissenschaftler Dr. Stefan Bach vom DIW und der Soziologin und Bildungsexpertin Dr. Jessica Ordemann sowie jungen und älteren Zuschauern im Publikum.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | FAKT IST | 30. Mai 2022 | 22:10 Uhr

Gäste in der Sendung

Carsten Schneider, MdB SPD Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland
Bildrechte: Inga Haar

Ostbeauftragter Carsten Schneider, MdB SPD

Carsten Schneider, MdB SPD

Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland

"Das Vermögen zwischen Ost und West ist generell ungleich verteilt, diese Ungleichheit wächst von Generation zu Generation."

Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag
Bildrechte: MDR/Mario Voigt

Fraktionsvorsitzender Mario Voigt, MdL CDU

Mario Voigt, MdL CDU

Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

"Wohlstand für alle ist nur mit Anstrengung und Leistung zu haben."

Dr. Jessica Ordemann Soziologin, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) Berlin
Bildrechte: Petra Noelle

Soziologin Dr. Jessica Ordemann

Dr. Jessica Ordemann

Soziologin, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) Berlin

"Die EINE Gerechtigkeitslücke zwischen Ost und West gibt es nicht."

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin
Bildrechte: Stefan Bach

Wirtschaftsforscher Dr. Stefan Bach

Dr. Stefan Bach

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin

"Das Grunderbe würde Vermögen zwischen den Generationen umverteilen."

Mehr zum Thema

Kommunikation mit der Redaktion