FIGARINOS Basteltipp Faden-Eier basteln

Bald ist Ostern! Tina Murzik-Kaufmann verrät euch, wie ihr ganz ausgefallene Ostereier basteln könnt. Ein Faden-Osterei kann man nicht nur als Schmuck, sondern auch als Geschenkverpackung nutzen.

Das brauchst du:

  • Kleine Luftballons – gut geeignet sind Wasserbomben
  • Tapetenkleister
  • Einen festeren Faden – das können zum Beispiel bunte Wollreste sein
  • Pinsel
  • Schere
  • eine Zeitung zum Unterlegen

Und so funktioniert es:

Als erstes rührst du den Tapetenkleister an. Achte dabei auf die Packungsanleitung, damit dein Kleber nicht zu dick und nicht zu dünn wird, sondern genau richtig. Anschließend pustest du deinen Luftballon auf - bis er aussieht, wie ein Ei. Als nächstes nimmst du den Pinsel und streichst den Luftballon ordentlich mit Kleister ein. Dann umwickelst du den Ballon mit deinem Faden – wie du das machst, ist dir überlassen. Am Ende trägst du noch einmal eine Schicht Tapetenkleister auf und lässt dein Ei gut trocknen. Je nachdem, wie dick dein Faden ist, kann das bis zu 24 Stunden dauern. Du merkst, dass er trocken ist, wenn er sich richtig hart anfühlt. Dann kommt der entscheidende Moment: Mit der Schere bringst du den Ballon zum Platzen …

Fertig ist dein Faden-Osterei. Kleiner Tipp: Wenn du magst, kannst du deinen Luftballon vor dem Aufblasen mit kleinen Dingen befüllen – mit kleinen Naschereien zum Beispiel oder einem Gruß auf Papier. Dann ist dein Osterei nicht nur schöner Schmuck, sondern gleich auch noch eine ausgefallene Geschenkverpackung.

Wissenswertes über das Osterei:

Sorbischer Ostereiermarkt Bautzen
Das sind sorbische Ostereier - kunstvoll bemalt Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt

Ostern ohne Ostereier, das ist wohl nicht nur für Kinder unvorstellbar. Deshalb werden jedes Jahr aufs Neue rund um Ostern unzählige Eier bemalt, gebastelt und versteckt. Warum sie das tun, wissen viele Menschen dabei gar nicht.

Das Ei ist ein Symbol für das, was Ostern eigentlich gefeiert wird: Die Auferstehung Jesus Christus. Die Schale des Eies steht dabei für das Grab Jesus Christus‘, welches er am Ostermorgen verließ – wie ein Vogel, der eines Tages schlüpft.

Fünf bunt bemalte Ostereier auf der Wiese.
Ostereier bemalen kennt jeder, aber Faden-Einer vielleicht noch nicht! Bildrechte: Colourbox.de

Und dann gibt es noch ganz praktische Gründe für das Osterei: Da in der vorösterlichen Fastenzeit, in der Zeit von Aschermittwoch bis Gründonnerstag also, früher keine tierischen Lebensmittel gegessen werden durften, gab es Ostern einfach sehr viele Eier. Damit sie nicht verdarben, wurden sie gekocht und dadurch haltbar gemacht. Anschließend wurden sie zum einen als Zahlungsmittel genutzt oder eben verziert und dann verschenkt.

Zuletzt aktualisiert: 07. März 2018, 13:24 Uhr