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Durchblättern Plattenbausiedlungen der DDR

Schwedt, 1974: Blick über eines der Neubaugebiete in der Industriestadt an der Oder. Zählt die Stadt in den 1950er-Jahren nur wenig mehr als 6.000 Einwohner, ändert sich das später rasant: Bis 1989 wächst die Bevölkerungszahl dank großer Industriebetriebe (Erdölverarbeitung, Papierwirtschaft) auf zeitweise 54.000 Einwohner. Heute leben in der einstigen Industriestadt noch gut 34.000 Menschen. Die Stadt reagiert mit einem radikalen Umbauprogramm auf den zunehmenden Leerstand: Ganze Hochhausstraßenzüge werden abgerissen, stattdessen wurden Einfamilienhäuser gebaut. Bildrechte: dpa
Ostberlin, 1974: Blick von einem Hochhaus am Leninplatz in Berlin-Friedrichshain. Die Neubauten entstanden Anfang der 1970er-Jahre. Vorne rechts im Bild ist die so genannte "Schlange" zu sehen, ein 300 Meter langer Zehngeschosser in Form eines S gebaut. Bildrechte: dpa
Terrassenhäuser gab es wie hier in Berlin Hellersdorf auch in Rostock-Schmarl. Es war eines von sieben Neubauwohngebieten der heutigen Hansestadt. Die Großwohnsiedlung Schmarl war mit ihren mehr als 6.500 Wohnungen für 16.000 Bewohner ausgerichtet. Zur Infrastruktrur gehören fünf Schulen und Kindertagesstätten sowie mehrere Kinos und Kaufhallen. Bildrechte: dpa
Berlin 2004: Die Falkenberger Chaussee durchzieht die Neubaugebiete Marzahn und Hohenschönhausen im Osten Berlins.
(Über dieses Thema berichtete MDR Aktuell auch im TV: 11.08.2017 | 21:45 Uhr.)
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