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Sprengung der Leipziger Paulinerkirche

Todesurteil für die PaulinerkircheWalter Ulbricht: "Das Ding muss weg!"

Am 30. Mai 1968 wurde die Paulinerkirche in Leipzig auf Weisung der SED gesprengt. 500 Jahre war sie ein Ort des universitären Lebens, dann fiel sie der sozialistischen Umgestaltung der Universität zum Opfer.

Die Sprengung der Paulinerkirche

Absperrposten der Deutschen Volkspolizei kurz vor der Sprengung der Paulinerkirche am 30. Mai 1968 in Leipzig. Im Hintergrund der Turm der Nikolaikirche. Neben der Paulinerkirche wurde auch das Augusteum einschließlich Johanneum und Albertinum der Universität Leipzig, von 1953 bis Februar 1991 Karl-Marx-Universität Leipzig, gesprengt. Bildrechte: dpa
Am 30.05.1968 war es soweit: Ein dumpfer Knall und die Paulinerkirche war Geschichte - um einer Neubebauung Platz zu machen. Zu sehen sind hier authentische Standbilder aus einem Dokumentarfilm über den "Neubau" der Karl-Marx-Universität. Bildrechte: dpa
Der Moment der Sprengung. Bildrechte: dpa
Paulinerkirche in Trümmern. Bildrechte: dpa