Kurz und knapp Was war ein Gruppenrat in der DDR?

Der Gruppenrat war die Vertretung der Pionierorganisation in der Schulklasse. Ab der vierten Klasse wurde er einmal jährlich von der gesamten Klasse (den Pionieren) gewählt. In der Regel gab es einen Gruppenratsvorsitzenden, der in Kontakt mit dem Lehrer und dem Pionierleiter stand, einen Stellvertreter, einen Wandzeitungsredakteur, einen Kassierer.  Der Schriftführer führte Buch über die Aktivitäten der Klasse, der Agitator bereitete politische Diskussionen in der Klasse vor.

Ziel des Gruppenrates war es, die Schüler schon früh zu eigenverantwortlicher gesellschaftlicher Arbeit zu erziehen.