#blickzurück: Kalenderblatt der Geschichte Das geschah am 13. Juli ...

2016: Entwarnung für Welterbe in Quedlinburg

Die Welterbe-Stadt Quedlinburg in Sachsen-Anhalt gibt 2016 Entwarnung: Der Stiftsberg ist nicht mehr in Gefahr. Seit 2013 wurde das Aushängeschild der Fachwerkstadt saniert. Damals drohte ein Abrutsch am Südhang. Regen hatte den Sandstein aufgeweicht, Stützmauern wurden verschoben, ein Haus musste evakuiert werden.

Bis 2023 soll nun auch das Stiftsberg-Ensamble saniert werden und ein Museum zur Geschichte des Damenstiftes und der Stadt entstehen - mit Untersützung von Bund und Land.

2009: Anklage gegen NS-Kriegsverbrecher John Demjanjuk

Die Staatsanwaltschaft München erhebt 2009 Mordanklage gegen John Demjanjuk, einen ehemaligen Aufseher im NS-Vernichtungslager Sobibor im besetzten Polen. Zwei Jahre später, 2011, wird der gebürtige Ukrainer wegen Beihilfe in 28.000 Fällen zu fünf Jahren Haft verurteilt verurteilt. Ein Justiz-Novum: Erstmals wird ein nichtdeutscher Wachmann eines NS-Todeslagers zur Verantwortung gezogen - und das zudem ohne konkreten Tatnachweis. Das Urteil gegen ihn erfolgte lediglich auf der Grundlage, dass er als Lageraufseher tätig war. Das Urteil wird allerdings nie rechtskräftig. Der gebürtige Ukrainer stirbt vor der Revisionsentscheidung.

1930: Erste Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte

Vor 91 Jahren startet in Uruguay die erste Fußball-Weltmeisterschaft. Aufgrund der Wirtschaftskrise in Europa nehmen viele Teams, darunter Deutschland, nicht teil. Erster Fußball-Weltmeister wird Gastgeber Uruguay mit einem 4:2-Sieg über Argentinien am 30. Juli 1930 in Montevideo.

Uruguay trifft bei der WM gegen Argentinien 1930
Das erste WM-Finale der Geschichte am 30. Juli 1930 zwischen Uruguay und Argentinien Bildrechte: dpa