Nachrichten & Themen
Mediathek & TV
Audio & Radio

Geschichte

DDRNS-ZeitZeitgeschichteBildungMitteldeutschland

26. Juni 1963 US-Präsident Kennedy besucht West-Berlin

Für Kennedy gleicht die Fahrt einem Triumphzug. Hunderttausende Menschen säumen die geschmückten Straßen und jubeln dem jungen Präsidenten der USA zu. Er ist Hoffnungsträger für die rund zwei Millionen West-Berliner, die durch den Mauerbau abgeriegelt sind. Bildrechte: IMAGO
Präsident Kennedy besichtigt ein Stück der vor 22 Monaten von der DDR errichteten Mauer, ... Bildrechte: IMAGO
... besucht den Checkpoint Charlie, den Grenzübergang in der Friedrichsstraße. Hier grenzen der sowjetische und der US-amerikanische Sektor von Berlin aneinander. Bildrechte: IMAGO
Und Kennedy weilt auch am Brandenburger Tor. Der Blick in den Ostteil der Stadt bleibt ihm aber verwehrt. Die DDR-Führung hat die Durchgänge des historischen Baus mit der DDR-Fahne und Arbeiterfahnen verhängt. Außerdem stellte sie große Schilder mit Auszügen aus dem Potsdamer Abkommen in englischer Sprache auf. Bildrechte: IMAGO
Am Schöneberger Rathaus, dem Amtssitz von Bürgermeister Brandt, warten rund 400.000 Menschen auf den US-Präsidenten. Mit den zahlreichen Menschen an den Straßen jubelten am Ende rund 1,5 Millionen West-Berliner Kennedy zu. Bildrechte: IMAGO
In seiner Rede beschwört Kennedy die Freiheit. Alle, die den Kommunismus etwas Gutes abgewinnen, lädt er nach Berlin ein. Er zollt den West-Berlinern Bewunderung für ihr ungebrochenes Ausharren seit 18 Jahren. Am Ende sagt Kennedy den legendären Satz: "Ich bin ein Berliner." Übersetzt: Die USA stehen hinter West-Berlin. Bildrechte: IMAGO
Kennedys Besuch in West-Berlin wird auch postalisch gefeiert. Auf diesem Ersttagsbrief prangt neben der US-Flagge auch das Banner der Bundesrepublik, gleichwohl West-Berlin offiziell nicht zur Bundesrepublik gehört und Willy Brandt weder Bundespräsident und zu dieser Zeit auch noch kein Bundeskanzler ist. Bildrechte: IMAGO
Fünf Monate nach Kennedys berühmter Rede versammeln sich am Abend des 25. November erneut zahlreiche West-Berliner vor dem Schöneberger Rathaus. Rund 250.000 Menschen kommen zur Trauerfeier für ihre am 22. November in Dallas erschossene Lichtgestalt. In West-Berlin herrscht kollektive Trauer. Die Menschen stellen Kerzen in die Fenster, Tanzlokale schließen, der Rudolph-Wilde-Platz vor dem Schöneberger Rathaus wird in Kennedy-Platz umbenannt. Bildrechte: IMAGO
Ein US-Präsident in West-Berlin - Kennedy hat Nachahmer. Am 12. Juni 1987 zum 750-jährigen Bestehen Berlins fordert Ronald Reagan am Brandenburger Tor vom sowjetischen Partei- und Staatschef den Abriss der Mauer: "Mister Gorbatschow, tear down this wall!" Bildrechte: imago/Günter Schneider
Fast auf den Tag genau 50 Jahre nach Kennedy steht ein weiterer US-Präsident vor dem Brandenburger Tor. Anders als Kennedy und Reagan spricht Barack Obama vor einem offenen Brandenburger Tor in einem wiedervereinten Berlin und Deutschland.
(Über dieses Thema berichtete MDR Aktuell auch im TV: 26.06.2013 | 19:30 Uhr.)
Bildrechte: IMAGO