Im Rentenalter gebären

Rajo Devi Lohan (72), Indien, eine der ältesten Mütter der Welt (2010)
Jahrelang hatte die Bäuerin Rajo Devi Lohan aus dem nordindischen Alewa versucht, mit ihrem Mann ein Kind zu bekommen. Weil es nicht klappte, versuchten sie es mit künstlicher Befruchtung. Im Jahr 2008 - mit 70 Jahren - bekam sie ein Mädchen, an den Komplikationen, die sich nach der Geburt einstellten, wäre sie fast gestorben. Lohan hatte eine Eizelle von einer jüngeren Frau erhalten. Dass eine Frau schwanger wird, spielt vor allem in den dörflichen Gegenden Indiens eine wichtige Rolle: Einer Mutter zollt man mehr Respekt. Bildrechte: IMAGO
Rajo Devi Lohan (72), Indien, eine der ältesten Mütter der Welt (2010)
Jahrelang hatte die Bäuerin Rajo Devi Lohan aus dem nordindischen Alewa versucht, mit ihrem Mann ein Kind zu bekommen. Weil es nicht klappte, versuchten sie es mit künstlicher Befruchtung. Im Jahr 2008 - mit 70 Jahren - bekam sie ein Mädchen, an den Komplikationen, die sich nach der Geburt einstellten, wäre sie fast gestorben. Lohan hatte eine Eizelle von einer jüngeren Frau erhalten. Dass eine Frau schwanger wird, spielt vor allem in den dörflichen Gegenden Indiens eine wichtige Rolle: Einer Mutter zollt man mehr Respekt. Bildrechte: IMAGO
Annegret Raunigk mit ihrem Baby Lelia
Die Berlinerin Annegret Raunigk (hier auf einem Bild von 2005) war schon mehrfach Mutter und Großmutter, als sie 2015 mit 65 Jahren noch einmal Nachwuchs bekam: Es waren Vierlinge. Im Fernsehen sagte sie, es sei schon stressig, aber eine Frage der Organisation. Sie wolle keines ihrer Kinder missen. Raunigk hatte sich die befruchtete Eizelle in einer ukrainischen Klinik einsetzen lassen, die Kinder selbst gebar sie in der Berliner Charité. Ihr Fall wurde von zahlreichen Ärzten und Politikern kritisiert. Er vermittle die Botschaft, dass es für ein Kind nicht zu spät sei. Bildrechte: dpa
Eliza Maria Iliescu, Rumänien
Iliescu hatte mehrere Fehlschläge bei der künstlichen Befruchtung. 2004 wurden ihr erneut drei befruchtete Embryonen eingesetzt, zwei starben. Daraufhin entschieden die Mediziner, den dritten Fötus anderthalb Monate vor Geburtstermin zu holen. Das Mädchen Eliza wog knapp 1.400 Gramm, bei diesem Gewicht spricht man von einem extrem unreifen Frühgeborenen. Nur durch die Versorgung im Brutkasten konnte das Baby am Leben gehalten werden. Bildrechte: dpa
Eliza liescu
Anfang 2017 feierte Eliza ihren inzwischen zwölften Geburtstag, sie geht in die 7. Klasse eines Bukarester Gymnasiums. Sie ist an Medienrummel gewohnt. Was sie von künstlicher Befruchtung hält, dazu wird sie erst in ein paar Jahren eine Meinung haben. (Über dieses Thema berichtete der MDR auch im Fernsehen | 19.10.2016 | 17:14 Uhr.) Bildrechte: Öffentlich-rechtliches TVR Rumänien/MDR
Die damals 67-jährige Adrina Iliescu (Bukarest) und ihre damals einjährige Tochter
Die Bukarester Literaturdozentin Adriana Iliescu sorgte 2006 international für Schlagzeilen, als sie mit 66 Jahren ein Mädchen gebar. Ihre behandelnden Gynäkologen hätten am liebsten verschwiegen, dass das Kind aus einer Eizellen- und Samenspende anonymer Spender entstanden war. Iliescu gab dies aber auf einer Pressekonferenz kurz nach der Geburt ihres Babys bekannt. Bildrechte: IMAGO
Alle (5) Bilder anzeigen